Integration der Google-Dienste

Aufgrund der Offenheit der "Android"-Plattform und der Vielzahl der daraus resultierenden Möglichkeiten, eine Handsetkonfiguration auszuliefern, gibt es keinerlei Vorgaben, irgendeinen bestimmten Dienst von Google zu nutzen.

Anzeige:

Es ist problemlos möglich, ein Handset auszuliefern, das keinen einzigen Dienst von Google oder eine seiner Programme benutzt. Man ist also nicht auf die Google-Suche, den picasa-Bilderdienst oder Google Maps beschränkt, sondern kann problemlos andere Dienste wie die Yahoo-Suche, flickr oder gar Microsofts LiveMaps in seinen Anwendungen benutzen.

Softwareentwicklern werden von Google aber Werkzeuge mit entsprechender Funktionalität zur Verfügung gestellt, beispielsweise um aus selbstgeschriebenen Anwendungen heraus einen Stadtplan aus Google Maps aufzurufen und im Programmfenster einzublenden.

Die Bedeutung der Integration der Google-Dienste lässt sich natürlich erahnen, bedenkt man, das Google, genau wie Yahoo, Microsoft mit Windows Live und anderen Anbietern, sein Geld hauptsächlich mit dem Verkauf von Onlinewerbung verdient. Sei es über in der Google-Suche oder bei blogger.com günstig platzierten Werbung oder der bevorzugten Darstellung eines bestimmten Hotels auf dem Google Maps-Stadtplan. Insofern lässt sich die Dimension des Geschäftsmodells mit der Vorstellung, dass es neben ungefähr eine Milliarde relativ ortsfesten PCs mit Internet nicht allzu ferner Zukunft zusätzlich noch drei Milliarden Handsets geben wird, zum jetzigen Zeitpunkt nur erahnen.

Wobei man auch nicht außer Acht lassen darf, dass dem Anwender dieser Dienste wirkliche Vorteile gewährt werden, er braucht sich beispielsweise keinen Stadtplan mehr zu kaufen, er kann sich vor dem Betreten des Restaurants auf einer Webseite mit Restaurantkritiken eine Meinung darüber anlesen und gegebenenfalls bei einem anderen Restaurant reservieren und er kann vor oder beim Kaufen eines neuen Geräts nach dem günstigsten Preis recherchieren.

Anzeige