Potentielle Nachteile der "Android"-Plattform gegenüber existierenden Smartphones

"Android" ist eine neue Plattform, sie braucht Anlaufzeit. Softwareentwickler müssen sich beispielsweise erst in das "Software Development Kit" einarbeiten.

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Ob "Android" kommerziell erfolgreich wird, hängt von den Mitgliedern der "Open Handset Alliance" selbst ab. Bis zum Erscheinen der ersten Handsets müssen leistungsfähige Anwendungen existieren - Google hat nicht ohne Grund den 10 Mio. $ Wettbewerb ausgelobt - und überzeugende Geräteimplementierungen der "Android"-Plattform müssen in den Läden stehen. Gleichzeitig müssen die Netzanbieter attraktive Tarife zur Onlinenutzung in ihrem Angebot haben.

In der "Open Handset Alliance" sind die Marktführer nicht vertreten. Nokia, Anbieter der SymbianOS-basierenden Smartphones fehlt, genauso wie der ebenfalls bei Symbian beteiligte Hersteller Sony Ericsson und Apple, Research in Motion (Blackberry-Hersteller), Palm und Microsoft. Das kann zum Marktstart

Der gemeinsame Standard und später die vermutlich große Verbreitung der Handsets bedingen natürlich auch, dass es Schadprogramme wie Viren, Würmer oder Trojanische Pferde bei mangelhaften Sicherheitseinstellungen auf dem Handset wesentlich einfacher haben, sich zu verbreiten.
Man sollte dabei bedenken, dass sich durch die Offenlegung des Quellcodes von "Android" einerseits die Möglichkeit bietet, Schwachstellen der Systemsicherheit zu nutzen, andererseits auch die Chance, diese Lücken oder Schwachstellen schnell zu beheben.

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