DSL Alternativen

Das herkömmliche Breitband Internet Angebot wird von Konkurrenz heimgesucht. Inzwischen versuchen sich auch Stromanbieter und Satelitten-Anbieter auf dem Breitband Internet Markt einen Namen zu machen und so auf Kundenfang zu gehen.

Aber welche Vorteile haben die alternativen Anbieter? Und welche Anbieter gibt es denn überhaupt? Um diese Fragen zu beantworten, lesen Sie einfach weiter.

Der Internetzugang über Strom nennt sich Powerline. Ein spezielles dafür extra entwickeltes Modem wird hierfür einfach an die Steckdose angeschlossen. Damit ist das Modem an das Stromnetz angeschlossen, welches dann zur Datenübertragung genutzt wird.

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Powerline gilt als Alternative zum herkömmlichen DSL Angebot der Deutschen Telekom AG und anderen Anbietern. Diese Alternative wird allerdings nicht oft genutzt, da die Angst vor Elektrosmog sehr hoch ist. Außerdem ist die technische Seite von Powerline noch nicht so bekannt und ausgereift.

Bisher ist die Powerline Technologie in zwei Städten verfügbar. Zum einen in Mannheim, zum anderen in Ellwangen. In Mannheim wird Powerline von der Vype GmbH angeboten. Hier kann der Kunde zwischen verschiedenen Volumentarifen mit einem Freivolumen von bis zu 6000 Megabyte entscheiden. Die Powerline Technologie wird in Ellwangen von der ODR Telekommunikation GmbH angeboten. Sie nennen die Technologie EnPowerline.

Experten beziffern die Vorteile der Technologie mit einer einfachen Technik, günstigen Preisen und der Schnelligkeit. Allerdings gibt es da auch ein Problem, denn diese Schnelligkeit kann sehr variieren. Wie schnell ein Nutzer mit der Powerline Technologie im Netz unterwegs sein kann, hängt von der Anzahl der Nutzer ab, die ebenfalls gerade über die Leitung am surfen sind. Die Zahl der Nutzer, die eine Leitung nutzen, liegt zwischen 30 und 100. Sollten also alle zur selben Zeit über diese Leitung im Netz unterwegs sein, kann sich die Schnelligkeit ganz schnell zur Langsamkeit umwandeln.

Beim Internetzugang via Satellit gibt es ebenfalls Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil liegt darin, dass ein Internetzugang via Satellit auch da möglich ist, wo die DSL Technologie nicht einsetzbar ist.

Zwei Anbieter von DSL via Satellit sind skyDSL und sat_speed. Beide Unternehmen bieten Datenempfang und Datenversand über das Ein-Wege-System oder das Zwei-Wege-System an.

Sat_speed hat beispielsweise Angebote, wofür ein regulärer Internetzugang benötigt wird, um Daten auch versenden zu können. Das nennt man dann das Ein-Wege-System, denn das Empfangen der Daten ist über Satellit kein Problem. Für das Versenden reicht ein einfacher Call by Call Zugang aus.

Aber sat_speed bietet auch Zwei-Wege-Systeme an. Unter dem Namen SkyDSL kann man hier via Satellit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 MB pro Sekunde surfen.

SkyDSL trumpft mit drei Angeboten auf, die allerdings auch alle im Ein-Wege-System funktionieren. Hier haben Kunden die Auswahl zwischen einem Volumentarif ohne Freivolumen, einen Volumentarif mit einem Freivolumen von 3000 MB und einer Flatrate. Zusätzliche Kosten für einen regulären Internetzugang fallen hier dann also auch noch an.

Die Hardwareanforderung kommt immer auf das System an, für welches sich der Nutzer entscheidet. Während für das Ein-Wege-System ein herkömmliches oder WLAN-fähiges Modem, eine DVB Karte und eine Satellitenanlage mit einer Parabolantenne benötigt wird, braucht man für das Zwei-Wege-System eine spezielle Satellitenanlage, die weitaus teurer sein kann.

Man sollte sich einmal genau ausrechnen, ob es sich lohnt, denn DSL über Satellit ist nicht annähernd so günstige wie der herkömmliche DSL Technologie. Dafür kann man aber auch endlich in Gegenden, die bisher vom DSL abgeschnitten waren, surfen.

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