Geschichte des GSM

Ende der 50er Jahre wahren die ersten analogen Mobilfunknetze ihren Betrieb auf. In Deutschland war dies das sogenannte A-Netz. Das Handling dieser war jedoch enorm kompliziert. Zudem besaßen diese nur eine geringe Kapazität, womit jediglich ein paar tausend User bedient werden konnten. GSM bzw. die Mobilfunktechnik entwickelten sich jedoch ständig weiter und stellten folgende Meilensteine dar:

1982
In diesem Jahr wurde die Entwicklung eines europäischen Standards für einen digitalen zellulären Mobilfunk gestartet. Dies wurde durch die Conference Europeenne des Administrations des Postes et des Telecommunications (CEPT) realisiert.

1989
Die GSM-Gruppe der ETSI plant einen europaweiten Standard. So sollen die verschiedenen Länder mit ihren verschiedenen Netzen (in Deutschland derzeit C-Netz) einen gemeinsamen Standard besitzen.

1991 - 1996
Einführung eines Mindeststandards wurde durch europäische Fernmeldeorganisationen in 3 Phasen (1991, 1994, 1996) realisiert, mit offiziellem Start 1992. 1993 waren schon mehr als 1 Million User in GSM-Netzen. So wurden auch erste Roaming Abkommen zwischen den GSM-Netzen geschlossen. Ende 1993 entstanden erste GSM-Netze in Australien, Neuseeland, USA etc., worauf 1994 erste Datendienste in GSM-Netzen folgten. 1995 wurde eine Faxintegration und das SMS-Roaming realisiert.

1997
Es existieren derzeit über 200 GSM-Netze in 110 Ländern mit mehr als 45 Millionen Usern.

2000
Die Aktivierungsaktivitäten der GSM-Standardisierung werden zu 3GPP überführt.