Die Welt der Handybrowser

Ein Browser, der auf einem mobilen Gerät seinen Dienst verrichtet, muss natürlich anderen Voraussetzungen gerecht werden als ein Webbrowser auf einem Personal Computer. Auf einem Handy ist die Anzeige im Gegensatz zu einem 19 Zoll Monitor doch sehr eingeschränkt. Die Webseiten müssen daher etwas anders dargestellt werden, damit man sich auch noch auf komplexeren Webangeboten zurecht findet.

Auf einem Handy sind zudem die Systemressourcen meist weniger großzügig ausgestattet. Der Speicher ist begrenzt und die Rechenleistung lässt sich mit stationären Computern nicht vergleichen. Meist arbeiten Handys auch mit einem eingeschränkten Betriebssystem, welches wenige Freiheiten zulässt. Auch hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan und die Systeme der verschiedenen Anbieter konnten zunehmend ihre Leistungen steigern. Von diesen grundlegenden Entwicklungen profitieren letzten Endes auch die Browser, die für diese Plattformen entwickelt werden.

Neben dem Surfen im Internet sind noch viele weitere Dienste über das Handy abrufbar. So zum Beispiel das Empfangen und Versenden von Emails. Mit spezieller Software können diese verwaltet und mit dem stationären Computer zu Hause synchronisiert werden. Darüber hinaus ist es ebenfalls möglich, an Chats teilzunehmen oder mittels des File Transfer Protocols (FTP) Dateien und Programme herunterzuladen. Auch ganz andere Anwendungen wären denkbar: Manager könnten zum Beispiel mittels spezieller Software jederzeit auf alle wichtigen Unternehmensdaten zugreifen, um stets die neuesten Informationen für ihre Entscheidungen zu haben.