Zwei technische Neuentwicklungen werden unter PC-Fans aktuell heiß ersehnt: Intels „Ivy Bridge“-Prozessoren und Nvidias „Kepler“-Grafikchips. Beides soll sich bereits ab April in einem neuen Notebook von Samsung einfinden, wie ein offenbar irrtümlich auf der Samsung-Internetseite veröffentlichtes Produktdokument bekannt gibt.

Ab April: Samsung Notebook mit Ivy Bridge und Kepler-Grafik
Ebenfalls viel Leistung soll Nvidias neue Grafikkartengeneration mit dem Codenamen „Kepler“ bringen. Bislang ist noch nicht viel über die kommenden Grafikchips bekannt, allerdings dürfte die Leistung von „Kepler“ spürbar über den bereits recht flotten „Fermi“-Grafikchips der aktuellen Generation liegen.
Beide Neuentwicklungen soll nun ein bereits im April kommendes Notebook von Samsung vereinen. Eine wahrscheinlich irrtümlich online gestellte Produktseite bewarb für kurze Zeit das NP700G7C des koreanischen Herstellers. Dieses 17-Zoll-Notebook soll auf einen Intel Core i7-3610QM setzen. Dieser Prozessor taktet seine vier Rechenkerne mit 2,3 bis 3,3 Gigahertz – letzteres dank Turbomodus wenn nicht alle Rechenkerne ausgelastet werden. Erfreulich niedrig für eine derart flotte Vierkern-CPU ist die maximale Energieaufnahme von nur 45 Watt. Zusätzlich zu den Rechenkernen bietet der Prozessor auch eine integrierte Grafikeinheit namens HD4000, welche selbst aktuelle Spiele in mittleren Detailstufen ausreichend flüssig darstellen können soll.
Allerdings wird zumindest in Samsungs NP700G7C die Intel-Grafik nur selten für Spiele genutzt werden, der Hersteller verbaut nämlich zusätzlich noch einen dedizierten Grafikchip aus dem Hause Nvidia. Dabei soll es sich um die Geforce GTX 675M handeln. Dieser Grafikchip stammt aus der kommenden GPU-Generation mit dem Codenamen „Kepler“ und soll auf 2 Gigabyte schnellen GDDR5-Speicher mit einem 256 Bit breiten Speicherinterface zurückgreifen können.
Das leuchtstarke 17,3-Zoll-Display löst mit 1920 x 1080 Bildpunkten in FullHD auf – angesichts der zu erwartenden Rechenleistung der GPU dürfte aber selbst diese recht hohe Auflösung den Grafikchip selbst bei aktuellen 3D-Anwendungen und Spielen nicht überfordern. Insgesamt verbaut Samsung 16 Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher und setzt auf zwei Festplatten mit je 1 Gigabyte Speicherkapazität. Um den Start des Betriebssystem und das Aufwecken aus dem Ruhemodus zu beschleunigen, soll ein 8 Gigabyte großer Flashspeicher als „Express-Cache“ zum Einsatz kommen.
Der Preis des schnellen und gut ausgestatteten Notebooks ist mit 1.699 US-Dollar angegeben. Zudem dürfte der Hersteller das Gerät auf dem Anfang März in Hannover stattfindenden CeBIT der Öffentlichkeit präsentieren.