Facebook: Bald mehr als 1 Milliarde Nutzer

Das soziale Netzwerk Facebook ist beliebt. Sehr beliebt sogar. Dass Facebook aber bereits in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Nutzer verzeichnen könnte, ist allerdings dennoch beeindruckend.

Facebook: Bald mehr als 1 Milliarde Nutzer

Facebook: Bald mehr als 1 Milliarde Nutzer

Für die einen ist Facebook ein praktischer Helfer um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. Andere nutzen Facebook zu Selbstdarstellung und veröffentlichen alle paar Minuten mehr oder weniger interessante Statusmeldungen und Selbstportraits. Wieder andere verteufeln das soziale Netzwerk wegen eben dieser Selbstdarsteller und wegen den nicht unbedingt durchschaubaren Datenschutzbedingungen. Ungeachtet dessen erfreut sich Facebook aber weiterhin großer Beliebtheit. Schon jetzt verzeichnet das Netzwerk mehr als 800 Millionen Teilnehmer weltweit – Tendenz steigend. So geht das Marktforschungsinstitut iCrossing davon aus, dass sich noch in diesem Jahr der 1-Milliardste Nutzer bei Facebook anmelden wird. Würden tatsächlich alle bei Facebook angemeldeten Personen das Netzwerk auch tatsächlich noch immer nutzen und gäbe es keine Doppelanmeldungen, würden noch im Herbst diesen Jahres ein Siebtel der Weltbevölkerung Facebook nutzen. Allerdings macht es einem Facebook nicht unbedingt leicht, den Account zu kündigen, so dass sich zahlreiche Karteileichen unter den 800 Millionen „Nutzern“ befinden dürften.

Dennoch, der Nutzeranteil von Facebook stieg vor allem in den letzten Jahren explosionsartig an. Einen kleinen Knick machte der Nutzeranstieg nur im vergangenen Jahr – als Google den hauseigenen Facebook-Konkurrenten Google+ eröffnete. Im Vergleich zu Facebook ist Google+ allerdings auch weiterhin nur ein kleines und vergleichsweise unbedeutendes soziales Netzwerk.

Die Macher von Facebook sehen die in ihrem sozialen Netzwerk hinterlegten Daten jedenfalls als wertvolles Gut an, auch wenn sie es mit dem Datenschutz nicht immer sehr genau zu nehmen scheinen. Nun sollen die Kommentare bei Facebook auch im US-Wahlkampf eingesetzt werden. Am vergangenen Donnerstag gab Facebook eine Partnerschaft mit der Nachrichten-Webseite Politico bekannt. So sollen in Zukunft analysiert werden, welcher Präsidentschaftsbewerber von den Facebook-Anwendern wie oft in Kommentaren erwähnt wird – und ob die Erwähnung in einem positiven oder negativen Kontext geschah. Dabei werden alle Erwähnungen in Pinnwand-Postings, Statusmeldungen, Links oder in Kommentaren gezählt. Und um auf den Datenschutz zurück zu kommen: Unabhängig davon, ob der Nutzer seine Privatsphäreeinstellungen privat oder öffentlich gestellt hat. Allerdings werden die Daten anonymisiert und rein maschinell erfasst. Die dazugehörige Software „Linguisitc Inquiry and Word Count“ analysiert dabei, ob die Politikernamen in Zusammenhang mit positiven oder negativen Begriffen genannt werden.

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