Das soziale Netzwerk Facebook ist beliebt. Sehr beliebt sogar. Dass Facebook aber bereits in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Nutzer verzeichnen könnte, ist allerdings dennoch beeindruckend.

Facebook: Bald mehr als 1 Milliarde Nutzer
Dennoch, der Nutzeranteil von Facebook stieg vor allem in den letzten Jahren explosionsartig an. Einen kleinen Knick machte der Nutzeranstieg nur im vergangenen Jahr – als Google den hauseigenen Facebook-Konkurrenten Google+ eröffnete. Im Vergleich zu Facebook ist Google+ allerdings auch weiterhin nur ein kleines und vergleichsweise unbedeutendes soziales Netzwerk.
Die Macher von Facebook sehen die in ihrem sozialen Netzwerk hinterlegten Daten jedenfalls als wertvolles Gut an, auch wenn sie es mit dem Datenschutz nicht immer sehr genau zu nehmen scheinen. Nun sollen die Kommentare bei Facebook auch im US-Wahlkampf eingesetzt werden. Am vergangenen Donnerstag gab Facebook eine Partnerschaft mit der Nachrichten-Webseite Politico bekannt. So sollen in Zukunft analysiert werden, welcher Präsidentschaftsbewerber von den Facebook-Anwendern wie oft in Kommentaren erwähnt wird – und ob die Erwähnung in einem positiven oder negativen Kontext geschah. Dabei werden alle Erwähnungen in Pinnwand-Postings, Statusmeldungen, Links oder in Kommentaren gezählt. Und um auf den Datenschutz zurück zu kommen: Unabhängig davon, ob der Nutzer seine Privatsphäreeinstellungen privat oder öffentlich gestellt hat. Allerdings werden die Daten anonymisiert und rein maschinell erfasst. Die dazugehörige Software „Linguisitc Inquiry and Word Count“ analysiert dabei, ob die Politikernamen in Zusammenhang mit positiven oder negativen Begriffen genannt werden.