Immer wieder gibt es negative Berichte über Arbeitsbedingungen und Bezahlungen des Auftragsherstellers Foxconn. Nun hebt Foxconn die Lohne der Mitarbeiter seiner chinesischen Produktionsstätten erneut an.

Foxconn erhöht Gehälter
Foxconn erwähnt zudem, dass den Mitarbeitern zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten und vor allem auch mehr Zeit für entsprechende Trainingsmaßnahmen einräumen wird. Zudem soll die Effizienz der in den Werken genutzten Technologien verbessert werden um im Gegenzug die Löhne weiter anheben zu können. Damit wolle Foxconn ein Vorbild für die chinesische Fertigungsindustrie abgeben.
Ob die Ankündigung höherer Löhne mit den zunehmenden negativen Medienberichten über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn zu tun haben oder ob wichtige Kunden wie Apple oder Sony den Verantwortlichen ins Gewissen geredet haben ist nicht bekannt. Für Apple zumindest wäre es ein leichtes, für die Produktion von iPad und iPhones ein wenig mehr an Foxconn zu zahlen, die Gewinnspanne der äußerst erfolgreichen Produkte liegt bei immerhin guten 50 Prozent.
Bei Foxconn handelt es sich um den weltgrößten Vertragsproduzenten von Elektronikzubehör. In den vorwiegend chinesischen Fertigungswerken stellt das Unternehmen nicht nur zahlreiche Apple-Produkte her sondern fertigt auch für Amazon, Dell, Hewlett-Packard, Nintendo, Samsung, IBM, Motorola, Nokia, Lenovo, Sony und Toshiba. Bei Foxconn handelt es sich um Chinas größtes Exportunternehmen mit 1,2 Millionen Mitarbeitern. Rund 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik wird bei Foxconn gefertigt, gibt die New York Times in einem ausführlichen Bericht über Foxconn an.