Der US-Amerikanische Hersteller Hewlett-Packard, HP, kündigte jüngst auf einer Veranstaltung in Shanghai sein kommendes Notebook-Lineup an. Mit dabei: Flache Notebooks mit AMDs Trinity-Prozessor als preiswerte aber schwere Konkurrenz zu Intels Ultrabooks.

HP bringt „Sleekbooks“ als AMD-Alternative zu Ultrabooks
Als Alternative zu den energiesparenden Core-i-Prozessoren will AMD bereits im kommenden Monat erste Prozessoren der neuen Trinity-Baureihe vorstellen. Am 20. Juni soll es soweit sein, zumindest kündigte HP nun erste Notebooks mit Trinity-CPU an. Diese laufen bei HP unter dem Namen „Sleekbook“. „Sleek“ steht in diesem Falle für „Schnittig“, was sich bei HP wohl auf die Formgebung beziehen soll. Im Gegensatz zu Ultrabooks sollen Sleekbooks preiswerter aber auch schwerer sein. Wie es um die Leistung von Trinity bestellt ist, muss sich erst in Tests zeigen. Voraussichtlich wird AMD zwar weniger CPU- aber deutlich mehr Grafik-Power in den Prozessor integrieren als Intel.
Für 599,99 US-Dollar soll nun am 20. Juni das erste Sleekbook auf den Markt kommen. Dieses verfügt über einen 15,6 Zoll großen Bildschirm mit der eher geringen Auflösung 1366 x 768 Bildpunkte. Die Festplatte fasst 320 Gigabyte, die Taktfrequenz der Trinity-CPU ist noch nicht bekannt. Mit 19,8 mm Dicke wird das erste HP Sleekbook zwar kein ultra flaches Notebook, gehört aber dennoch eindeutig zu den flacheren Kandidaten. Im Vergleich zu Ultrabooks sehr hoch ist allerdings das Gewicht mit 2,2 Kilogramm – vergleicht man diesen Wert aber mit dem anderer Standard-Notebooks, schneidet das schnittige Book recht gut ab.
Rein auf AMD mag sich HP nun aber doch nicht verlassen. So bietet der Hersteller auch ein 14-Zoll-Modell mit Intel-CPU an. Dieses kommt zwar ebenfalls nur mit 1366 x 768 Pixeln Displayauflösung, dafür fällt die Festplatte mit 500 Gigabyte aber größer und das Gewicht etwas geringer aus. Der Aufpreis soll 100 Dollar betragen. Für zusätzliche 50 Dollar, insgesamt also für 749,99 US-Dollar, bietet HP zudem ein „echtes“ Ultrabook an – dessen technische Daten wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben. Einziges Detail: Neben der Festplatte bietet das Ultrabook auch eine 32 GB schmale SSD im mSATA-Format für das Betriebssystem und damit eine sehr gute Start- und Ausführungsgeschwindigkeit beim vorinstallierten Windows 7.