Intel Haswell-Prozessoren – viel Grafikleistung ab März 2013?

Prozessorhersteller Intel plant kommende Prozessorgenerationen schon einige Jahre im Voraus. Nach den für April erwarteten Ivy Bridge Prozessoren soll im kommenden Jahr eine neue Prozessorarchitektur namens „Haswell“ folgen. Gerüchteweise soll Intel hier vor allem die Grafikleistung massiv steigern.

Intel Haswell-Prozessoren – viel Grafikleistung ab März 2013?

Intel Haswell-Prozessoren – viel Grafikleistung ab März 2013?

Mit „Sandy Bridge“ dominiert Intel den Prozessormarkt aktuell fast nach Belieben. AMDs Phenom- und FX-Prozessoren haben den meisten Core-i-CPUs der zweiten Generation – Codename: Sandy Bridge – kaum etwas entgegenzusetzen. Für die kommenden Monate ist zudem bereits ein Nachfolger für Sandy Bridge eingeplant – Ivy Bridge.

Laut Intels „Tick-Tock“-Prinzip erscheinen immer abwechselnd eine komplett neue Prozessorarchitektur und eine überarbeitete und in der Strukturbreite geschrumpfte Version der vorherigen Architektur. Während Ivy Bridge als „Tick“ die Optimierung der Sandy-Bridge-Architektur und einen Shrink von 32 Nanometer auf 22 Nanometer darstellt, wird Haswell im Frühjahr 2013 ein „Tock“, eine neue Architektur also.

Wie schon bei den Vorgängerprozessoren wird auch Haswell eine integrierte Grafikeinheit mit sich bringen. Bereits bei Ivy Bridge soll sich die Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger knapp verdoppeln – was bereits für zahlreiche Computerspiele in niedrigen Auflösungen und in mittleren Detailstufen ausreichen dürfte. Haswell bei der GPU-Leistung noch einmal um den Faktor 2,5 zulegen, was den Einsatz dedizierter Grafikkarten für Gelegenheitsspeicher überflüssig machen könnte. Dabei soll Haswell weiterhin die optimierten Shadereinheiten von Ivy Bridge nutzen, allerdings sollen hier anstelle von maximal 16 Shadereinheiten derer 40 zum Einsatz kommen können.

Auch der CPU-Teil von Haswell soll Verbesserungen mit sich bringen. So sollen unter anderem die Befehlssätze AVX und AES-NI beschleunigt werden. Für Haswell wird allerdings ein neuer Prozessorsockel benötigt, dieser soll LGA1150 genannt werden. Auch am Energiebedarf will Intel offenbar arbeiten – mehr Leistung bei weniger Verbrauch gilt in der Prozessorbrache mittlerweile zum guten Ton – AMD patzte hier mit den neuen Bulldozer-Prozessoren allerdings.

Auch den kommenden Kombi-Prozessoren von AMD mit Codenamen Trinity, könnte Haswell dauerhaft gefährlich werden. Zwar weisen auch diese neben eher durchschnittlicher Rechenleistung eine recht flotte GPU auf, angesichts der prognostizierten Leistung von Haswell, dürfte AMD sich allerdings auf starken Gegenwind auch im Grafiksegment einstellen müssen.

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