Microsofts Patch-Day schließt 20 Schwachstellen

Jeden Monat ist bei Microsoft Patch-Day. An diesem Tag werden neue Sicherheitsupdates für Microsoft-Produkte wie Windows, Office oder den Internet Explorer verteilt. Der Patch Day findet dabei jeden zweiten Dienstag im Monat statt.

Microsofts Patch-Day schließt 20 Schwachstellen

Microsofts Patch-Day schließt 20 Schwachstellen

Patch Day – der Tag, an dem Adminstratoren von Rechnern mit Microsoft-Software beim Herunterladen der Patches einen zusätzlichen Kaffee genießen dürfen um anschließend die zunehmenden Support-Anfragen bewältigen zu können. Sinnvoll ist die Installation der von Microsoft herausgegebenen Patches allerdings auf jeden Fall, schließt das Softwareunternehmen damit doch immer wieder auch kritische Sicherheitslücken in den eigenen Produkten. Zwar sorgte das eine oder andere Update in der Vergangenheit immer wieder für Panik unter den Anwendern – wenn Programme nicht mehr korrekt funktionierten oder das Betriebssystem sich weigerte zu starten beispielsweise – dennoch laufen Microsofts Patch-Days in den meisten Fällen erfreulich unauffällig ab.

In diesem Monat will Microsoft mit 14 Updates gleich 20 Sicherheitslücken schließen. Drei der damit behobenen Sicherheitslücken werden von Microsoft als kritisch eingestuft, es geht also akute Gefahr für den Anwender von diesen Lücken aus. So können Angreifer kritische Sicherheitslücken nutzen, um Schadprogramme auf die Rechner der Nutzer einzuschleusen – wenn bereits das Betriebssystem die Lücke darstellt, können oft auch Virenscanner nicht mehr helfen. 11 weitere Updates sind von Microsoft als wichtig eingestuft worden. Diese betreffen allerdings nicht nur das Betriebssystem sondern auch Microsoft Office und den Internet Explorer. Auch bei diesen Sicherheitslücken können Angreifer schädlichen Code auf die Rechner der Nutzer einschleusen, die Gefahr sei allerdings weniger groß als bei den als kritisch eingestuften Lücken.

Microsoft gibt vor dem Patch Day allerdings keine weitergehenden Informationen zu den zu schließenden Sicherheitslücken – aus Vorsicht, da ansonsten Angreifer die Lücken noch schnell bis zur Veröffentlichung der Patches ausnutzen könnten. Ist Windows Update auf automatische Updates eingestellt, lädt das Betriebssystem die Patches selbsttätig herunter und installiert sie auch gleich. Ansonsten muss der Anwender noch selbst Hand anlegen – und sollte bei dieser Gelegenheit auch gleich überprüfen, ob die Updates der vergangenen Monate korrekt verarbeitet wurden. Offene Sicherheitslücken in Betriebssystem und Anwendungsprogrammen sorgen täglich für Infektionen mit Viren, Trojanern und anderen Schädlingen, eine umfassende Sicherheit ist trotz Antiviren-Programm nur gegeben, wenn alle Updates, zumindest aber die als „wichtig“ und „kritisch“ eingestuften, installiert wurden.

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