Razer stellt mit „Project Fiona“ ein PC-Spiele-Tablet vor

Tablets eignen sich zwar in begrenztem Maße auch für Spiele, an brauchbaren Eingabemöglichkeiten und der Kompatibilität zu PC-Software mangelt es den meisten Geräten allerdings. Hier setzt der durch seine Gaming-Mäuse bekannte Hersteller Razer mit dem Project Fiona an.

Razer stellt mit „Project Fiona“ ein PC-Spiele-Tablet vor

Razer stellt mit „Project Fiona“ ein PC-Spiele-Tablet vor

Handheld-Gamingkonsolen wie Sonys Playstation Vita oder Nintendos 3DS erlauben zwar mobiles Spielen mit brauchbaren Eingabegeräten, bieten dafür aber nur relativ kleine Bildschirme und sind nur zu oft teurer Software kompatibel. Smartphones und Tablets verfügen mittlerweile über ein reichhaltiges Angebot durchaus interessanter Spiele, allerdings mangelt es hier an brauchbaren Eingabegeräten – und die Spieleauswahl ist für viele PC-Veteranen unangenehm casual-lastig. Der amerikanische Hersteller Razer möchte nun ein interessant wirkendes Tablet auf PC-Basis ins Rennen schicken.

„Project Fiona“ nennt sich das Gerät und soll PC-Spiele mobil machen. Mobiler, als es mit einem Notebook möglich wäre und besser steuerbar als auf einem Tablet. An einen Tablet-PC erinnert „Fiona“ aber dennoch – hinter dem von zwei Steuergeräten eingerahmten Bildschirm steckt aber flotte PC-Hardware. Razer gibt an, einen Intel Core i7 Prozessor aus der kommenden „Ivy Bridge“ Generation zu verbauen, die Grafikausgabe auf dem 10,1 Zoll großen Multitouch-Display mit 1280 x 800 Bildpunkten Auflösung wird wohl die im Prozessor integrierte und zu DirectX 11 kompatible Grafikeinheit übernehmen. Zumindest sind keine Informationen zu einer dedizierten GPU bekannt geworden – Ivy Bridge soll allerdings auch eine recht ansprechende Grafik-Performance und vor allem für Spiele brauchbare Treiber mit sich bringen. Weiterhin bietet „Project Fiona“ die Möglichkeit 7.1 Sound herauszuleiten und verfügt über WLAN und Bluetooth.

Ungewohnt sieht das Tablet dank der beiden seitlichen Controller aus. Diese sind je mit einem analogen Stick und zahlreichen Knöpfen versehen. Das Tablet soll zudem mit Force Feedback und Bewegungssensoren ausgestattet werden – Rennspiele dürften so ein interessantes Erlebnis werden, angesichts des zu erwartenden nicht geringen Gewichtes des Tablets aber wohl auch für stählerne Muskeln sorgen.

Bislang ist „Project Fiona“ nur eine Konzeptstudie und soll Spielenentwickler zur Anpassung ihrer Software an das Razer-Produkt animieren. Zu diesem Zweck sollen erste Entwickler in Kürze erste Testgeräte erhalten.

Der Verkaufsstart ist laut Razer für das vierte Quartal 2012 geplant, als Preis sind „weniger als 1000 US-Dollar“ anvisiert. Kein Schnäppchen also – aber ein durchaus neuartiges Konzept mobil zu spielen.

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