Glasfaser-Zugänge gelten als die unbestrittene Zukunft der Internetversorgung. Bislang läuft der Glasfaser-Ausbau jedoch eher zögerlich ab, was auch an den teils sehr hohen Erschließungskosten liegen dürfte. Die Telekom geht nun mit gutem Beispiel voran und verspricht für die kommenden Jahre zwischen 150.000 und 200.000 Haushalte jährlich ans Glasfasernetz anzuschließen.

Mehr Glasfaser bei der Telekom
Doch der Ausbau ist teuer und verläuft nur schleppend. Da nur selten Glasfaserleitungen bis zum Haus verlegt sind, müssen die Anbieter neue Kabel verlegen und hohe Investitionskosten in Kauf nehmen. So ist es kaum verwunderlich, dass auch der nun von der Telekom angekündigte Breitbandausbau primär die bereits jetzt schon recht gut versorgten Stadtgebiete betreffen wird.
Nichtsdestotrotz, der Weg wird bereitet – nachdem in den vergangenen Jahren nur wenige Haushalte mit Glasfaserleitungen verbunden wurden, waren es im vergangenen Jahr bei der Telekom bereits 168.000. In den kommenden Jahren sollen es ebenfalls zwischen 150.000 und 200.000 Haushalte jährlich werden, die mit der neuen Technik surfen können.
Dabei kooperiert die Telekom mit der Wohnungsgesellschaft Deutsche Annington – dort sollen in den kommenden Jahren etwa 171.000 Haushalte an insgesamt 600 Standorten ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Bis 2013 kommen dabei die ersten 42.000 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen ans Glasfasernetz.
Die Geschwindigkeiten liegen dank der neuen Technik auf hohem Niveau: Bis zu 200 Megabit pro Sekunde bietet die Telekom via Glasfaser an, zudem sind Videostreaming in HD und in 3D problemlos möglich. Das lässt sich die Telekom einiges kosten: Pro Haushalt rechnet das Unternehmen mit Erschließungskosten von 1000 bis 1500 Euro.





