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Sicherheit bei Skype

Wer sich darüber Gedanken macht, wie Telefonieren über Skype funktioniert, kommt früher oder später zu dem Punkt, an dem man sich fragt wie es mit der Sicherheit dieser Software und der Voice-over-IP-Technik insgesamt bestellt ist. Wenn nämlich Datenpakete von einem Computer zum anderen geschickt werden, wie kann dann garantieren werden, dass diese Datenpakete nicht von unautorisierten Personen abgefangen beziehungsweise gelesen werden können? Durch die Peer-To-Peer-Technik laufen Gesprächsdaten ja oft sogar bewusst über dritte Nutzer, die aber natürlich nicht auf diese Daten zugreifen können dürfen.

Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewähren, verschlüsselt Skype sämtliche Dateiübertragungen, Gespräche sowie das Instant Messaging. Es wird also alles verschlüsselt, bevor es als Datenpaket durch das Internet geschickt wird und daher sollten diese Datenpakete auch nicht von jedem lesbar sein. Damit ist gewährleistet, dass dritte und unauthorisierte Personen nicht ohne weiteres auf die relevanten Daten zugreifen können. Zudem hat die Erfahrung mit Skype gezeigt, dass die Sicherheit und der Datenschutz bei Skype grundsätzlich gewährleistet sind und dass Probleme zeitnah und schnell von den Betreibern erkannt und beseitigt werden. Natürlich ist auch Skype nicht vor Hackern und böswilligen Angriffen sicher. Skype nutzt die bekannte Verschlüsselungsmethode AES mit 256-Bit-Schlüssel. AES steht dabei für das englische Advanced Encryption Standard und diese AES-Keys werden mit RSA-Keys ausgehandelt.

Grundsätzlich kann daher die Skype-Verschlüsselung als sicher bezeichnet werden. Dazu trägt auch bei, dass die öffentlichen Schlüssel, über die die Nutzer natürlich verfügen müssen nur durch den Skype-Login-Server beim Einloggen bestätigt werden können. So haben die Skype-Nutzer zu einem großen Teil die Sicherheit ihrer Übertragungen selbst in der Hand. Im Übrigen werden bei Skype nicht nur Gespräche zwischen zwei Skype-Nutzern beziehungsweise zwei Computern verschlüsselt, sondern auch Gespräche ins Festnetz werden bis zu den so genannten Telefongateways, also den Schnittstellen zwischen Internet und Festnetz, verschlüsselt. Im Festnetz macht eine Verschlüsselung keinen Sinn, da ein herkömmliches Telefon gar nicht die technischen Möglichkeiten aufweist, solch eine Verschlüsselung zu lesen und zu entschlüsseln.

Bei einem richtigen Skype-Empfänger, einem PC also, wird durch die Software aber die Datenübertragung umgehend entschlüsselt und kommt als deutliche Stimmübertragung beim Empfänger an. Man sollte sich auch vor Augen halten, dass das Abhören eines herkömmlichen Telefons weitaus einfacher ist, als das entschlüsseln von Skype-Übertragungen. Daher ist Skype auch absolut empfehlenswert für Konferenzschaltungen, bei denen wichtige und geheime Dinge diskutiert werden müssen.

Grundsätzlich kann man bei Skype also von einem sehr sicheren System und einer guten Technik sprechen. Zudem sind die Betreiber bemüht auf eventuelle Sicherheitslücken schnell zu reagieren. Man darf auch nicht vergessen, dass die gesamte Internettelephonie und damit auch Skype eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt. Alle potentiellen Angriffsmöglichkeiten auf die Sicherheit sind daher auch wahrscheinlich nicht entdeckt und werden erst besser erkannt, wenn Skype noch ausgereifter und populärer ist.

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Kommentare

michelis 27. März 2015 um 18:22

Warum kann ich meine.Seite.nicht.benutzen

Antworten

ROLF KUHSIEK 8. November 2015 um 00:35

Wenn es so mit Ihrem Kundendienst weiter geht, werde ich kündigen. Ewige Wartezeiten – bis zu 40 Minuten – und dann erreicht man endlich einen Mitarbeiter, der auch keine Ahnung hat. Und Ihr SKY go sollten Sie wieder abschaffen, da es meistens nicht funktioniert. Können Sie sich eigentlich so etwas leisten? Ich werde der Zeitung das mitteilen, damit die einen Artikel bringen. Vielleicht hilft das ja.
Rolf Kuhsiek

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