Besonderheiten PS3

Um sich am Markt behaupten zu können, haben die Hersteller der Spielkonsolen auf die Entwicklung neuer Konzepte Wert gelegt. Sie sollen der Konsole einen Vorsprung vor ihren Konkurrenten verschaffen und so die Verkaufszahlen verbessern. Natürlich gilt dies auch für die Playstation 3. Sony ist diesen Weg mit der Playstation 3 noch ein Stück weiter gegangen als bei den Vorgängermodellen und beabsichtigt, mit ihr auf dem Markt der PC-Nutzer Fuß zu fassen. Sie soll als vollwertiger Ersatz für den heimischen Personal-Computer dienen. Aus diesem Grund hat Sony in die neue Playstation zahlreiche Schnittstellen, wie USB 2.0-Anschlüsse und Kartenleser für verschiedene Karteformate integriert. Daneben scheint das japanische Unternehmen die Entwicklung der DVD-Standards genau richtig vorher gesehen zu haben. Denn es scheint wahrscheinlich, dass sich in den nächsten Jahren die Blue-Ray Disc durchsetzten wird. Und damit nicht genug, unterstützt die PS3 verschiedenste Softwareformate, wie Divx, MP3, WMA oder Bilddateiformate. Und die Playstation kann sich durch eine weitere Besonderheit von ihrer Konkurrenz abheben.

Mit dem "verteilten Rechnen" unterstützt man als Besitzer die Wissenschaften. Ähnlich dem Vorgehen im Zuge des SETI-Projekts, kann der Nutzer einen Teil der Rechenleistung für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen. Ist der Folding@Home-Client aktiviert, wird die ungenutzte Rechenleistung dazu verwendet, um bei der Entschlüsselung von Proteinen zu helfen. Die Medizin erhofft sich davon im Wesentlichen neue Erkenntnisse über Krankheiten, wie Alzheimer oder Krebs. Die Rechenleistung von 35.000 Geräten übersteigt dabei einen Supercomputer bei weitem. Um den Charakter als alternativer PC noch zu stärken, benutzt Sony für die PS3 eine Linux-Distribution als Betriebssystem. Daneben kann, was sonst eher bei Konsolen unüblich ist, die Hardware der Playstation im Nachhinein aufgerüstet werden.