SPIT Schutzmaßnahmen

Dem User stehen gegen die lästigen und immer häufiger werdenden SPIT-Anrufe und der daraus hervorgehende Gefahr eines Kaufes bzw. Vertragsabschlusses verschiedene Schutzmechanismen zur Verfügung. So kann der User mittels einfacher Vorkehrungen dieser Gefahr entgegen wirken.

Folgende Vorkehrungen sind sinnvoll:

1. Der User sollte niemals seine Telefonnummer bei irgendwelchen Gewinnspielen im Internet angeben, da diese meist in Ihren AGBs irgendwelche Genehmigungen für Werbeanrufe enthalten.

2. Die grundlegendste Vorkehrung ist sachliche Ablehnung der Werbung. Wenn ein SPIT-Anruf zustande kommt, sollten der User sachlich das Gespräch schnellstmöglich beenden und dem Werbe-Agent nicht die Möglichkeit bieten den User in ein intensives Verkaufsgespräch zu verwickeln.

3. Wenn der User an das klingelnde Telefon herangeht und hört nach dem Abheben das Anwahlzeichen (Klingelzeichen im Telefon bei eigenem Anrufen) sollte man sofort wieder auflegen. Eine Wahlmaschine hat die Nummer des Users angewählt und erst wenn dieser abnimmt verbindet die Maschine zu einen Call Center Agenten.

4. Wenn der User über eine kleine TK-Anlage (IP-Router, Mehrgeräteanschluss…) für die hauseigene Kommunikation verfügt, ist eine Filterung der Anrufengänge möglich. So können z.B. Anrufer ohne Nummernübermittlung (meist bei SPIT-Anrufen) oder bestimmte Nummern gesperrt werden. Durch diese Regelung kann es jedoch dazu führen, dass der User auch von bestimmten anderen Rufnummern (welche Filterkriterien erfüllen) nicht mehr angerufen werden kann.

6. Mann führt eine Black und White Liste. Alle gewünschten Rufnummern werden in eine White List und alle unerwünschten Rufnummern in eine Black List eingetragen. Zudem ist es möglich, dass ein Voice-Menü für die eingehenden Anrufe geschalten wird. In diesem Fall wird der Anrufer aufgefordert einen bestimmte Taste zu drücken um Anruf endgültig durchstellen zu lassen. So ist eine automatisierte Anwahl durch Maschinen nicht möglich. Hierzu ist jedoch zu sagen, dass diese Vorkehrungen eher für den Unternehmensbereich geeignet sind und zudem einen sehr hohen administrativen Aufwand (durch ständige Aktualisierungen) erfordern.