TFT-Displays für Spiele

Wenn es darum geht, ein TFT-Display für Spielzwecke zu erwerben, gilt es darauf zu achten, dass man keinen typischen Büromonitor erwirbt. Büromonitore warten zwar oftmals mit einer erstklassigen Farbwiedergabe auf, doch leider fällt die Bildwiederholungsrate äußerst schlecht aus.

Damit der Spielspaß nicht eingeschränkt wird, ist beim Kauf von Spielemonitoren unbedingt auf die Bildwiederholungsraten zu achten. Dieser Faktor drückt aus, wie viel Zeit das Bildpaneel benötigt, um Bildinhalte neu aufzubauen beziehungsweise um Farbwechsel der einzelnen Bildpunkte vorzunehmen. Je kürzer die Bildwiederholrate ausfällt, desto schneller kann das Bild aufgebaut werden. Dieser Punkt ist von hoher Bedeutung: Wird das Bild nicht schnell genug aufgebaut, entstehen Schlieren und Streifen, die einem jegliche Freude am Spielen nehmen.

Ein weiteres Kriterium, das man beim Kauf von Spielemonitoren beachten sollte, ist der so genannte Betrachtungswinkel. Er gibt an, von welchem Blickwinkel aus man die dargestellten Bildinhalte immer noch gut erkennen kann. Gerade wenn man nicht allein, sondern beispielsweise mit Freunden am Computer spielt, macht sich ein großer Betrachtungswinkel positiv bemerkbar, weil alle Betrachter ein scharfes und vor allem farblich unverfälschtes Bild zu sehen bekommen.

Was das Display-Format betrifft, so darf man bei Spielemonitoren frei nach Geschmack entscheiden. Während die einen Spieler das klassische 4:3 Format bevorzugen, spielen andere lieber auf 16:9 bzw. so genannten Widescreen-Monitoren. Hinsichtlich der Gameanforderungen spielt das Bildformat keine Rolle.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass auch die Gehäuseform des Monitors einen Faktor verkörpern kann, den es bei der Auswahl zu berücksichtigen gilt. Gerade wenn man nicht nur zu Hause spielen, sondern auch an Veranstaltungen teilnehmen möchte, ist es von großem Vorteil, wenn der Monitor vergleichsweise komfortabel transportiert werden kann.