LCD-Bildschirme

In früheren Jahren waren Fernsehgeräte stets sperrige und schwere Gegenstände. In einem Wohnzimmer waren sie aufgrund ihrer Wuchtigkeit ein bedrückender Pol. Doch irgendwann kamen etwas schlankere Artgenossen dazu. LCD-Bildschirme bieten dieselben Fähigkeiten, wie herkömmliche Röhrenbildschirme, haben aber dazu meistens mehr Features und können die Bilder in einer höheren Qualität anzeigen. Doch der größte Vorteil sind wohl die schlanken Ausmaße, die dieser Gebrauchsgegenstand erreicht. Bei gigantischen Bilddiagonalen kommt dieses Gerät auf eine Tiefe von nur wenigen Zentimetern.

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Grundsätzlich beruht diese Technologie auf den physikalischen Eigenschaften von Flüssigkristallen, die in einem derartigen LCD-Fernseher (Liquid Crystal Display) wirken. Die Flüssigkristalle können die Polarisierung des Lichts verändern, wenn sie eine elektrische Spannung erfahren.

Die Geschichte dieser speziellen Kristalle begann am Anfang des 20. Jahrhunderts, als man sich für molekulare Vorgänge zu interessieren begann. Immer weiter wurden die Eigenschaften der Flüssigkristalle untersucht und viel Literatur zusammengetragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann man sich wieder intensiver mit diesen Materialien zu beschäftigen und suchte technische Anwendungen. Das erste Display, das mittels der Liquid Crystals funktionierte, wurde 1968 in den USA entwickelt. Schnell erkannte man das Potential, dass in dieser Form der elektronischen Anzeige lag. Gesteuert wurde dieses Display über eine Steuereinheit, die jedoch noch einige Schwächen besaß. Viele weitere Entwicklungen führten dazu, dass im Jahre 1971 bessere Displays produziert wurden und die Technologie aus den Kinderschuhen entwachsen konnte.

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