Die Benutzeroberfläche Aero

Auffälligste Neuerung und mit Sicherheit eine der Attraktionen von Vista ist die neue grafische Benutzeroberfläche (englisch abgekürzt mit GUI) "Windows Aero Glass". Sie ist allerdings in den einfachen Starter-/Home-Basic nicht enthalten und benötigt für die Darstellung der Effekte eine DirectX 9-unterstützende Grafikkarte.

Neben der "luftigen" Assoziation ist dieser Name auch ein Akronym für "authentisch, energiegeladen, reflektierend und offen". Im Vergleich zur in Windows XP benutzten "Luna"-Oberfläche soll sie ein übersichtlicheres, ästhetischeres, komfortableres und effizienteres Arbeiten ermöglichen. Zur Übersichtlichkeit trägt auf jeden Fall die halbtransparente Darstellung der Programm- und Explorerfenster bei, ebenso wie das "Flip 3D" genannte Umschalten mittels Alt+Tab zwischen den parallel laufenden Programmen. Dabei werden die Programmausgaben - beispielsweise das Abspielen eines Videos oder einer Powerpoint-Präsentation - live in dem kleinen Übersichtsfenster in 3D dargestellt. Benutzer mit sehr vielen gleichzeitig laufenden Programmen werden das zu schätzen wissen. Die Lesbarkeit und der ästhetische Eindruck der Vista- und Programmoberflächen wird durch die systemweite Ablösung der Tahoma-Schriftart durch die SegoeUI-Schrift wesentlich verbessert, vor allem da sie mit der "ClearType" genannten Kantenglättungsmethode auf modernen Flachbildschirmen besser zurecht kommt. Dazu wurde die Größe der Icons den aktuell üblichen Bildschirmauflösungen (19" TFT mit 1280x1024 und mehr) angepasst.