Windows Explorer

Beim Öffnen des Windows Explorers stellt man ein ungewohntes Erscheinungsbild fest. Die bisherige Adresszeile ist einer modernen, sogenannten "Brotkrümelnavigation" gewichen, die den Pfad zur derzeitigen Stelle im Dateisystem nach dem Schema Arbeitsplatz->Laufwerk->Verzeichnis1->Unterverzeichnis2->Datei zeigen. Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase erleichtert es die Navigation in Verzeichnissen, zumal links neben ihr die auch von den Webbrowsern bekannten "Vorwärts- und Zurück"-Buttons vorhanden sind. Diese Pfadzeile ist oberhalb der bisherigen Menüzeile angeordnet und erfüllt damit auch gleichzeitig die Funktion des Fenstertitels. Der Name "Brotkrümelnavigation" leitet sich übrigens vom Märchen "Hänsel und Gretel" ab, die ja bekanntlich auch Brotkrümel benutzen, um aus dem Wald wieder hinauszufinden.

Vorschauen von Videodateien, Bildern und auch Dokumenten können jetzt im Explorer direkt erfolgen, bei Office 2007-Dokumenten besteht sogar die Möglichkeit, Änderungen gleich im Vorschaufeld durchzuführen. Das Startmenü trägt seinen Namen bei Vista übrigens neuerdings zu Unrecht - wurde das Wort "Start" doch entfernt und durch ein rundes Windowslogo ersetzt. Die teilweise langen und tief geschachtelten Unterpunkte des Startmenüs wurden so umgestaltet, dass sich häufig benutzte Programme und Dokumente schneller aufrufen lassen.