Der Einsatz im Geschäftsbereich

Im geschäftlichen Umfeld kommen außer bei sehr kleinen Unternehmen ohne viel eigene IT-Infrastruktur natürlich nur die Business-/Enterprise-/Ultimateversionen in Frage, da häufig eine Integration der Windowsrechner in das Gefüge des ActiveDirectory erfolgt, um den Administrationsaufwand zu senken. Dazu wurden auch über 700 neue Gruppenrichtlinien ergänzt, um die Rechte der einzelnen Benutzer und deren Rechner noch genauer zu definieren. Die Leistungsfähigkeit der neuen Windows Shell ist bedeutend gesteigert worden, um auch komplexere Scripte wie unter Unix zu ermöglichen.

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Mit Windows Vista erleichtert sich neben dem Installieren des Betriebssystems übers Netzwerk per "Windows Deployment Service" auch das gemanagte Verteilen der Software und Updaten des Betriebsystems per "Windows Image Format" über das Netzwerk sehr gegenüber Windows XP. Viele weit verstreute Programme und Managementconsolen wurden nun zusammengefasst, um die Administration zu vereinfachen. Die mehrsprachigen Fassungen von Vista ermöglichen nun auch in international tätigen Abteilungen ein komfortables Arbeiten.

Mit dem neu erschienen Windows Server 2008 existiert nun auch das passende Serverbetriebssystem für eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Vista-Clients.

Der Vista-Einsatz in heterogenen Netzwerken, in denen neben weiteren Windowsrechnern auch Linux oder Mac OS X im Client- und Serverbereich zum Einsatz kommt, gestaltet sich dank der besseren Unterstützung offener Übertragungsprotokolle wie NFS und dem neuerdings auch offenen SMB nicht mehr so schwer wie noch vor einigen Jahren während der ersten Zeit von XP. Allerdings haben sich seitdem überwiegend die anderen Betriebssysteme an Windows angepasst, nicht andersherum. Insofern können Probleme auftreten, die man bei Windows XP früher mit dem einen oder anderen Trick oder dem Kauf von Software eines Drittanbieters lösen konnte, nun aber einen völlig anderen Ansatz erfordern.

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