Die Geschichte von VoIP 2001
Zu diesem Zeitpunkt gab es zum Beispiel nur H.323-Telefone, aber noch keine SIP-Telefone. Die Telefone waren meist nur mit einem einzige 10 Mbit/s-Ethernet-Anschluss ausgestattet. Neben einer Steckdose für das Netzteil zur Stromversorgung benötigten diese Telefone noch einen eigenen Port am Etagen-Switch. War die Auslastung des Etagen-Switches durch die Rechneranschlüsse schon ziemlich hoch, musste erst das Datennetz erweitert und aufgerüstet werden, bevor Telefonie überhaupt integriert werden konnte. Das machte Voice over IP für Unternehmen teuer und es kam nur dort zur Geltung, wo ohnehin neue LANs gebaut wurden. Heute verfügt jedes IP Telefon über einen integrierten 2-Port-Switch und wird zwischen Etagenverteiler und Rechner einfach eingeschleift.
Lösungen bei LAN-Telefonie in Unternehmen lagen in der Größenordung bis 700 Endgeräte, größere Installationen gab es durch das Zonen-Konzept von H.323 noch nicht. Der Privatkundenmarkt war noch nicht erschlossen und so bewegte sich Voice over IP immer noch im Unternehmen, aber etwas verhalten.
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