Aufbau der eingesetzten Hicom 150 E Office TK-Anlage
Bei der eingesetzten TK-Anlage handelt es sich um das Model Hicom 150 E Office, welches eine Mietanlage der Firma Siemens AG ist. Somit ist diese Telefonanlage an laufende Kosten ( monatlich bzw. jährlich ) gebunden, worauf im Punkt 5. "Kosten" genauer eingegangen wird. Die TK-Anlage ist im Serverraum des Zentralgebäudes der Firma Mustermann untergebracht, wobei diese aus mehreren Komponenten und deren Kommunikationsnummern besteht.
Für den Telefonanlagenanschluss stellt die Deutsche Telekom AG die Anschluss- bzw. Telefonnummer 123456/789-0 bereit, wobei diese einen Telefonnummernblock von 123456/789-01 bis 123456/789-99 beinhaltet. Dieser Telefonnummerblock wird intern von der Telefonanlage selbst verarbeitet und geschaltet. Die Grundstruktur dieser TK-Anlage setzt sich aus 9 so genannten Slots, welches Steckplätze für TK-Anlagenmodule sind, zusammen. Von diesen 9 Slots sind in diesem Fall 7 Slots in Betrieb, wovon die Slots 2 und 3 mittels eines Central Board Point/Com ( CBPC ) gemeinsam belegt werden. Hierbei handelt es sich um das Grundelement ( Herzstück ) der TK-Anlage, welches auch als Motherboard bezeichnet wird. Wie auch bei einem PC, ist das CBPC die Steuereinheit für alle benötigten Arbeitsschritte und Prozesse, welche in diesem Fall die Kommunikationsvermittelung darstellt. Diese Zentraleinheit beinhaltet neben der Steuerfunktionalität zusätzlich zwei Anschlusseinheiten für 8 digitale und 4 analoge Endgeräte. Zudem schließt ( beinhaltet ) die Grundkonfiguration der Hicom 150 E den Subcriber Trunk Line S0 ( STLS4 ) ein, wobei dieser ( Slot 4 ) eine direkte Verbindung zum öffentlichen Telefonnetz besitzt und somit die 4, von dem Unternehmen Mustermann angemieteten, S0-Anschlüsse in die TK-Anlage integriert.
Aus diesem Grund stehen für eine Kommunikation zwischen dem firmeninternen und dem öffentlichen Telefonnetz 8 Kommunikationskanäle gleichzeitig zur Verfügung. Des Weiteren beinhaltet die aufgezeigte TK-Anlage zusätzliche Module, welche den Anschluss weiterer Telekommunikationsendgeräte ermöglichen. Zum Einen werden in dieser TK-Anlage 8-fach Subcriber Line Analog ( 8SLA ), welche den Anschluss für 8 weitere Analogendgeräte bereitstellen ( Slot 5, 6 und 7 ), und zum Anderen 8-fach Subcriber Line Up0/E, die den Anschluss von weiteren 8 digitalen Endgeräten ermöglichen ( Slot 9 ), zum Einsatz gebracht. Somit können zu diesem Zeitpunkt mittels dieser TK-Anlage 16 digitale und 28 analoge Endgeräte
für die Telekommunikation bereitgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 44 einzelnen Telefonnummer ( 16 digital + 28 analog ), wovon derzeit 39 eingesetzt werden, sind jeweils einem bestimmten Slot fest zugewiesen.
Da die einzelnen Telefonnummern bestimmten Slots fest zugeordnet sind, können Korrekturen bzw. Veränderungen der Slot-Belegung in der TK-Anlage ausschließlich von Service Technikern der Siemens AG durchgeführt werden. Eine Möglichkeit der Korrektur bzw. Veränderung, welche unternehmensintern selbst realisiert werden kann, wäre die einzelnen Kabel, welche zu den dazugehörigen Telefonanschlüssen führen, auszutauschen. Da diese verwendeten Kabel den unternehmensinternen Telefonanschlüssen fest zugeordnet sind, kann durch deren Austausch ein Mitarbeiter seine gewohnte Telefonnummer im gesamten Unternehmensbereich nutzten ( z.B. bei Umzug ). Des Weiteren gehört die Hicom TK-Anlage zu einem so genannten TeleData System. Hierbei können die abgespeicherten Telefondaten ( Konfiguration, Telefonie-Übersicht ) von einem PC ausgelesen und direkt mittels eines Druckers ausgedruckt werden. Die Konfiguration der TK-Anlage und der genaue Aufbau eines TeleData Systems werden im folgenden Punkt genauer betrachtet,
3.2.3. Konfiguration der TK-Anlage
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