Client



Wie auch der Telefonie-Server, ist auch der Telefonie-Client an bestimmte Hardware-Voraussetzungen gebunden, welche im Anhang E - Mioco Hello World nachschlagbar sind.

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Installation
Die einzelnen Schritte der Installation der Client-Software ist identisch der Installation des Telefonie-Servers ( mittels Client-Install-CD ). Somit wird die Client-Software, wie die Server-Software, in einen standardisierten Zielpfad auf dem System abgelegt ( siehe Installation Server - Punkt 3.5.2.1 ).

Konfiguration
Die Konfiguration des Clients erfolgt über einen Konfigurationsassistenten, welcher nach der Installation automatisch gestartet wird und die grundlegende Konfiguration mittels einiger Abfragen einrichtet. So wird als erstes die Abfrage nach der Telefonie-Server-IP-Adresse gestellt, welche als IP-Adresse direkt oder mittels Durchsuchen des Netzwerkes eingetragen werden kann.

Die nachfolgende Abfrage besteht aus einer Auswahl des Kommunikationsmittels, d.h. es wird abgefragt, ob der Client mittels eines Head-Sets, welches direkt am Computer angeschlossen ist, oder einer Mioco-Box, welche den Anschluss analoger Endgeräte in das IP-Telefonnetz integrieren lässt, telefoniert. Nach der Abfrage des Kommunikationsmittels wird durch den Konfigurations-Assistenten die Konfiguration der sich im Client befindlichen Soundkarte angezeigt, wobei dieser Veränderungen der Konfiguration vornehmen und somit die Einstellungen seinen Wünschen entsprechend anpassen kann. Zum Abschluss der Konfigurationsabfragen wird eine Festlegung eines Namens für den Clientstandort abgefordert ( Abbildung 3-19 ), welcher in der Administrationsoberfläche des Telefonie-Server angezeigt wird.

Nach der Abarbeitung der eben beschriebenen Konfigurationsabfragen kann der Telefonie-Client gestartet werden, wobei der Start des Telefonie-Programms eine Passwortabfrage beinhaltet. Dieser Passwortschutz ermöglicht die Authentifizierung bzw. Autorisierung des Clients beim Telefonie-Server, wodurch nur befugte Mitarbeiter des Unternehmens die Dienste des Telefonie-Servers nutzen können. Die einzelnen Passwörter der Mitarbeiter ( Clients ) sind an deren jeweiligen Telefonie-Client gebunden. Sie werden vom Telefonie-Server verwaltet und können nur über diesen verändert werden. Nach der erfolgreichen Anmeldung steht dem Mitarbeiter mittels seines Telefonie-Clients eine umfangreiche grafische Benutzeroberfläche ( Abbildung 3-20 ) zur Verfügung, welche neben dem eigentlichen Telefonieren weitere Funktionen im Kommunikationsbereich bereitstellt. So besteht z.B. die Möglichkeit Textnachrichten bzw. Anruferinnerungen zwischen den Telefonie-Clients zu versenden oder Konferenzen mittels mehreren Teilnehmern abzuhalten.

Die strukturellen Konfigurationen des Telefonie-Clients werden nicht vom diesem selbst, sondern über den Telefonie-Server realisiert. Der Telefonie-Client kann Einstellungen wie z.B. im Audio-Bereich vornehmen, d.h. dieser kann Klingeltöne zuordnen oder die Konfiguration der Soundkarte nach dessen Wünschen verändern.

Zudem lässt sich über den Client direkt die Video-Telefonie konfigurieren, wobei die Übertragung mittels Netmeeting realisiert wird.

Nach der Installation und Konfiguration des IP-Telefonie-Systems wird im nächsten Punkt dieser Arbeit auf die Testdurchführung eingegangen.

3.6.1. Auslastung des IP-Telefonie Systems

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