Überblick ITU-T H.323



Der Standard ITU-T H.323 beschreibt die Grundlagen für die Audio-, Video- und Datenkommunikation über IP-basierende Netzwerke. Bei der gegenwärtigen Übertragungstechnologie von VoIP, wird zumeist der ITU-T H.323 zum Einsatz gebracht. Dieser wurde 1996 von der International Telecommunication Union ( ITU ) verabschiedet und mit dem Titel " Packet Based Mutimedia Communications System" versehen. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass der Standard ITU-T H.323 eine Sammlung weiterer Standards ( Subprotokolle ) beinhaltet, welche für die Verbindung, ( De- )Codierung, Sicherheit und Zusatzdienste, eingesetzt werden.

1998 wurde der ITU-T H.323 überarbeitet und die Weiterentwicklungen eingebracht. Es entstand die Version 2 dieses Standards. Hierbei wurde der ITU-T H.323 z.B. mit den Leistungsmerkmalen Rufumleitung und Gesprächsübergabe mittels des Subprotokolls ITU-T H.450 ergänzt. Damit ruhte die Weiterentwicklung jedoch keineswegs, denn es entstanden des Weiteren die Version 3, welche die Rufnummernübermittelung und eine verbesserte Skalierbarkeit einbrachte, und die Version 4, welche Echtzeit-Faxübertragung und Maßnahmen zur Sicherstellung der Dienstgüte bereitstellen sollte. Somit entstanden neue und abgewandelte Subprotokolle, welche mit deren Funktionen für den ITU-T H.323 unerlässlich sind, wobei die Telefonie nur eine Facette dieser Möglichkeiten darstellt.

2.3.2.2. Komponenten des ITU-T H.323