Konfiguration der TK-Anlage



Da es sich (wie schon erwähnt) um eine Mietanlage der Siemens AG handelt, wird die Konfiguration und Wartung ausschließlich von Service-Technikern der Siemens AG durchgeführt. Das Gesamtsystem der Konfiguration, bestehend aus der TK-Anlage, einem Controller und einem Übernahme PC, bezeichnet man auch als TeleData System.

Die Konfiguration der TK-Anlage erfolgt mittels einer Software ( "Assistent L" ), welche auf einem so genannten Übernahme-PC implementiert ist. Dieser Übernahme PC hat die Aufgabe, die in dem Controller abgespeicherten Datensätze ( Verbindungen, Telefonnummern, Ruflisten, Verbindungen oder auch Fehler-meldungen ) der TK-Anlage auszulesen und gegebenenfalls zu bearbeiten, um eine Konfiguration der TK-Anlage vornehmen zu können. Dies wird über eine grafische Benutzeroberfläche gesteuert.

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Über diese Benutzer/Administrator-Oberfläche ( Abbildung 3-5 ) kann die TK-Anlage konfiguriert und somit nach den Wünschen des Endkunden eingestellt werden. Hierbei stehen für die Konfigurationen neben der einzelnen Telefonnummernvergabe zudem Funktionen wie Berechtigungs-, Rufumleitungs- und Gruppeneinstellungen zur Verfügung. So können zum Beispiel eingehende Anrufe an bestimmte Endgeräte umgeleitet oder von anderen Teilnehmern übernommen werden. Zudem ist eine Kontrolle über die Telefongespräche wie 0190/0900-Nummern oder Auslands-gespräche gewährleistet und kann gegebenenfalls gesperrt werden. Der Konfigurationsaufwand ist hierbei abhängig von den Einstellungswünschen des Endkunden, welcher diese TK-Anlage nutzt. Die Verbindung zwischen dem Übernahme-PC und der TK-Anlage wird über einen Controller realisiert, d.h. der Controller dient als Schaltstelle und Speichereinheit zwischen beiden Komponenten. Die maximale Speicherkapazität beträgt hierbei 14950 Datensätze. Der Controller hat eine eigene Stromversorgung, im Fall eines Stromausfalls wird die Speichersicherung mittels einer Lithiumbatterie gewährleistet. Der Controller besitzt 2 Com-Schnittstellen ( 9 Polig ), wobei es sich um eine V.24- und eine V.11-Schnittstelle handelt. Die V.24-Schnittstelle übernimmt den Anschluss des Übernahme-PCs an den Controller ( Abbildung 3-4 ). Die Verbindung zwischen Controller und Übernahme-PC wird mittels einem K-12-100 Kabel, welches 3m lang ist und nicht verlängert werden darf, realisiert. Somit kann der Controller maximal 3m vom Übernahme-PC entfernt sein. Für die Verbindung des Controllers mit der Hicom Anlage wird das Kabel K-18-202, welches eine Länge von 6m besitz, eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine V.11-Verbindung, welche mittels einer 4-Draht-Leitung ( RJ11 ) bis auf 1200m verlängert werden kann. Somit kann die Hicom Anlage z.B. bei größeren Firmengeländen auch über größere Strecken vom zuständigen Betreuer/Techniker ausgelesen bzw. konfiguriert werden.

Zu den einzelnen Datensätzen der Hicom TK-Anlage, welche im Controller gespeichert sind, wird zusätzlich ein Statusreport der angeschlossenen Endgeräte bereitgestellt.

3.2.4. Sicherheit der TK-Anlage ( traditionelle Telefonie )

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