Vorhandenes Telefonnetz / Verkabelung



Das gesamte interne Telefonnetz des Unternehmens Dr. Weiss & Partner GmbH ( DWP ) erstreckt sich über zwei Gebäude, bei denen es sich um das Zentral- und das Systemhausgebäude des Unternehmens handelt. Die beiden Gebäude sind räumlich durch einen Straße ( Breite Straße 24 / 35 ) getrennt und mittels eines Kabelkanals, welcher 16 Cat5-Leitungen beinhaltet, unterirdisch miteinander verbunden.

Im Zentralgebäude erfolgt die Verteilung der Telefonleitungen mittels Patchfelder, welche sich im Serverraum des Zentralgebäudes befinden. Somit werden die einzelnen an die Slots fest aufgelegten Telefonleitungen in dieses Patchfeld integriert und von diesem mittels Cat5 Kabeln zu den jeweiligen Telefondosen geleitet. Aus Übersichtlichkeitsgründen wird jedem einzelnen Telefonanschluss, wobei eine Telefondose aus 2 dieser Telefonanschlüsse besteht, ein separates Cat5 Kabel zugewiesen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die einzelnen Telefonnummern, welche den jeweiligen Mitarbeitern zugewiesen wurden, bei eventuellen Umzügen innerhalb der räumlichen Gegebenheiten des Unternehmens beibehalten werden können. Für eine Realisierung eines solchen eventuellen Mitarbeiterumzuges ist somit lediglich eine Veränderung der Patchfeld-Belegung nötig. Das Prinzip der Patchfeld-Belegung und der daraus resultierenden Verbindungen, welche zu den einzelnen Telefonanschlüssen hergestellt werden, wird in der Abbildung 3-2 an dem Beispiel des Systemhausgebäudes und dessen Telefonanschlussverteilung dargestellt. Die zwei Gebäude werden ( wie schon erwähnt ) mittels eines Kabelkanals, welcher 16 Cat5-Leitungen beinhaltet, verbunden, wovon 4 Leitungen ( Leitung 13, 14, 15, 16 a 4 Kabelpaaren ) für das Telefonnetz eingesetzt werden.

Somit stehen dem Systemhausgebäude 16 Kabelpaare für maximal 16 Engeräte zur Verfügung, wobei sich zum aktuellen Zeitpunkt 9 Endgeräte im Einsatz befinden. Die einzelnen Kabelpaare ( farbige Leitungen in der Abbildung 3-2 ) werden jeweils einem Patchfeld-Port ( Patchfeld 2 ) zugewiesen und von diesen auf das Patchfeld 1 geleitet, welches die Schnittstelle für die Verteilung der systemhausinternen Telefonnetzstruktur darstellt. Im Zentralgebäude wird diese Telefonanschluss-verteilung identisch dem Systemhausgebäude realisiert, d.h. die einzelnen slot-zugewiesenen Leitungen der Hicom TK-Anlage werden auf Patchfelder geleitet und von diesem mittels des Telefonnetzes hausintern verteilt.

Bei der Einführung der IP-Telefonie in dem Unternehmen Mustermann wird die eben in diesem Punkt beschriebene Telefonnetzstruktur mit deren einzelnen Komponenten ( Hicom TK-Anlage, Patchfelder, Verkabelung ) nicht mehr benötigt, da für die Telefonie und den Datenverkehr ein gemeinsames Netzwerk und somit das bestehende Datennetzwerk genutzt werden kann. Hierdurch ist die Administration nur noch einer Netzwerkstruktur erforderlich, welches den Arbeitsaufwand des Netzwerkadministrators dahingehend erleichtert.

3.2.2. Aufbau der eingesetzten Hicom 150 E Office TK-Anlage