20.07.2007: DSL ohne die Telekom

Mittlerweile gibt es viele Firmen, die ihre Pakete komplett Telekomfrei anbieten und das auch zu niedrigeren Preisen. In diesem Artikel soll ein Überblick über die Einzelheiten und Besonderheiten der einzelnen Angebote verschafft werden sowie ein paar Erläterungen zum Thema Internettelefonie (VoIP). Ein Vergleich der zwei Extreme Tele2 und QSC (vom Preis her) soll etwas Klarheit bringen.

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Firmen wie Freenet, Tele2, o2, Strato und QSC bieten mehrere Pakete an. Die Unterschiede liegen meistens in der Bandbreite und Vertragsdauer. So bietet z.B. QSC den DSL 2000er für 48,99€ monatlich, während Tele2 den günstigsten DSL 16000 für 31,95€ verkauft. In Sachen VoIP unterscheiden sich die zwei Konkurrenten aber kaum: Während QSC bis zu 4 Ruf- nummern, Portierung, Mailbox und Faxen im Angebot hat, bietet Tele2 bis zu 3 Rufnummern, 2 Leitungen und ebenfalls Portierung, und Mailbox.

Die Einrichtungskosten sind bei QSC besonders hoch ausgefallen: 99,- € für eine Mindesvertragslaufzeit von 24 Monaten, während die Einrichtungspauschale bei Tele2 nur 19,95 € beträgt. Da sind also gewaltige Unterschiede und mann kann bei der richtigen Auswahl des Anbieters richtig viel Geld sparen.

Noch mehr erstaunlich ist die Tatsache, dass QSC nur ein Leihmodem im Paket hat und dazu auch keine VoIP-Anlage, die bei Tele2 selbstverständlich mitgeliefert wird, allerdings zum einmaligen Preis von 29,55 €. Tele2 ist in doppelt so viel Städten (200) verfügbar wie QSC (100).

Auch bei den Konkurrenten muss auf einen Festnetzanschluss verzichtet werden. Die Lösung: VoIP. Hier zu beachtet: Die Upstream-Rate soll möglichst hoch sein, um eine gute Sprachqualität zu erreichen. Denn die VoIP Technik funktioniert übers Internet. Man bekommet zwar eine Ortsfestznetznummer, aber mit dem herkömmlichen Telefonnetz hat VoIP trotzdem nichts zu tun.

Für welchen Anbieter man sich entscheidet hängt (neben dem Preis) auch davon ab, wieviele Features man haben möchte. So ist z.B. bei 1&1 Videotelefonie möglich. Verfügbar ist das Angebot mittlerweile in 650 Städten. Allerdings ist bei 1&1 (und auch bei Strato und Tele2) kein Faxen über die VoIP-Anlage möglich.

VoIP wird langsam zur Zukunft der Telefonie, da die Bandbreiten immer größer werden. Ein weiterer Vorteil: Die Kosten eines Festnetzanschlusses kann man sich sparen. So machen sich solche Angebote mittlerweile bezahlter.

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