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Der Begriff Layer-2 bezieht sich auf die Schicht 2 des OSI-Referenzmodells. Layer-2-Tunnel-Techniken haben gegenüber dem Layer-3-Verfahren den Vorteil, dass sie multiprotokollfähig sind. Das heißt, dass sie neben IP auch IPX und NetBios unterstützen. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Wartung und Betreuung

Layer-2-Tunnel

Einen Layer-2-Tunnel kann man sich als ein virtuelles Kabel vorstellen, dass sich auf jeder IP-Plattform aufbauen lässt. Man kann über Layert-2-Tunnel auch dann kommunizieren, wenn andere Protokolle zum Einsatz kommen. Um aber einen solchen Tunnel aufbauen zu können, benötigt man spezielle IP-Header, ein UDP (User Datagram Protocol) oder TCP (Transmission Control Protocol) Kopffeld sowie einen Header, der für das Tunneling-Verfahren spezifisch ist. So gut sich Layer-2 auch für Fernzugriffe eignet, hat es doch einige Nachteile:

- Datenintegrität nur teilweise gewährleistet
- Ein relativ schwaches Authentifizierungsverfahren (CHAP)
- fehlende Sicherheitsfunktionen

Im Layer-2 gibt es folgende Tunneling-Protokolle:

- PPTP (Point-to-Point-Tunneling-Protocol, Microsoft Standard)
- L2F (Layer -2-Forwarding, kein Standard)
- L2TP (Layer-2-Tunneling-Protocol, Standard nach IETF)

Ein Vergleich der drei folgenden Protokolle ist im Anhang Teil C "Vergleich Layer 2 Protokolle" hinterlegt.

5.3.2.2 Layer 2 Forwarding ( L2F )