Kleinbetriebe



Meist sollen in Kleinbetrieben lediglich Mitarbeiter im Außendienst oder Homeoffice auf das Firmennetzwerk und dessen Ressourcen zugreifen können oder einzelne Filialen an die Zentrale angeschlossen werden. Aus diesem Grund sind die Anforderungen an ein VPN nicht enorm hoch. Die verwendete Verbindung erfolgt hierbei über analoge, ISDN oder DSL Modems. Die dabei genutzte Bandbreite der Verbindung ist auch für einfache VPN Produkte kein Problem.

Für Kleinbetriebe ist es demzufolge naheliegend Router mit integrierter Firewall zum Einsatz zu bringen. Diese erlauben einfache und unkomplizierte Administration, welche durchaus auch von "Nichtexperten" durchgeführt werden kann. Außerdem sind diese Router preislichgesehen für Kleinbetrieben eine recht günstige Variante. Bei der Nutzung einer Standleitung oder fixen IP-Adresse für den Standort des Betriebes sollte man auf keinen Fall auf eine Firewall verzichten, um Denial-of-Service Attacken entgegen zu wirken. Durch die Kombination mit VPN erlangt der Berieb eine Sicherheitserhöhung in dessen Datenverkehr. Eine weitere Möglichkeit wäre, die VPN-Lösung zum Provider auszulagern. Dies hat zur Folge, dass der Tunnelaufbau erst beim Provider initialisiert wird. Das hat den großen Vorteil das die Administration des VPN-Tunnels und dessen Sicherheit beim Provider liegen. Der Provider nutzt dafür hochwertige VPN-Produkte um die Sicherheit auch zu gewährleisten. Der Nachteil in dieser Lösung liegt leider darin, dass man nicht so flexibel ist da Veränderungen der VPN-Lösung nur vom Provider selbst vorgenommen werden(kann einige Zeit bis zur Realisierung dauern). Deswegen ist eine vorausschauende Planung der VPN-Lösung unbedingt erforderlich, um eine geeignete Lösung zu finden.

7.2. Mittelständiges Unternehmen