Kombinationen der Übertragung



Nach den jeweiligen Anforderungen an VPNs gibt es verschiedene Kombinationen von AH, ESP, Transportmodus und Tunnelmodus, die verwendet werden können. In der Praxis ist es teilweise so, dass eine Kombination schon von der gewählten VPN-Lösung vorgegeben wird. Vielmehr kann der Administrator die Kombination nicht selbst verändern. Hierfür sollte der Administrator die Verwendung von mehreren VPN-Lösungen anstreben z.B. für den internen und den externen Netzwerkverkehr. Getrennte Lösungen schaffen des weiteren auch noch eine weitere Sicherheitserhöhung.

Bei einer internen Host-to-Host Verbindung macht der Tunnelmodus nicht viel Sinn, denn der IP-Header wäre ja der gleiche. Dafür besser geeignet ist eine Kombination von AH und ESP. Somit wird der Inhalt des Datenpakets verschlüsselt und es selbst in seinem gesamten Umfang authentifiziert.

Eine weitere und durchaus äußerst nützliche Kombination von AH und ESP ist in einer Tunnelmodus-Verbindung. Diese Kombination ist meistens bei einer Verbindung mit Verwendung eines VPN-Gateways vertreten. Diese Methode dient dazu, IP-Adressen vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Bei der Übertragung sind ausschließlich die beiden IP-Adressen der verbindungsnutzenden VPN-Gateways zu erkennen.

5.3.4.1. Internet Key Exchange (IKE) - Überblick