Modelle im Tunneling
Intra-Provider-Modell
Bei diesem Modell liegt der Anfangs- und Endpunkt beim Service Provider. Der Kunde ist hierbei nicht in das Tunneling involviert. Da die notwendigen Gateways durch den Service Provider betrieben, wird beim Kunden selbst keine spezielle Hard- und Software benötigt. Das Einsatzgebiet liegt hauptsächlich bei Remote-Access-VPNs zu finden.
Provider-Enterprise-Modell
Dieses Modell ist dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Service Provider als auch Endkunden in das Tunneling involviert sind. Der Tunnelanfang befindet sich im POP (Point of Presence) des Providers und das Tunnelende im Gateway des Kunden. Der Kunde ist hierbei für die spezielle Hard- und Software des VPN-Gateways zuständig ist. Das primäre Einsatzgebiet sind Remote-Access-VPNs aber auch in Branch-Office-VPNs.
Ende-zu-Ende-Modell
Dieser Ansatz benötigt eine spezielle Client-Software. Der Tunnel wird hier ausschließlich vom Kunden aufgebaut, d.h. der Provider ist nicht in das Tunneling involviert. Der Remote-Access-Client wählt sich in POPs der Service Provider ein und eine spezielle VPN-Clientsoftware im Endgerät des Kunden baut dann den Tunnel zum gewünschten VPN-Gateway im Firmennetzwerk auf.
5.3.1. Sicherheits - Protokoll - Übersicht
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