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ADSL

Die derzeit am häufigsten verwendete Anschlusstechnik bei den Breitbandanschlüssen ist ADSL. Das steht für Asymetric Digital Subscriber Line. Die Basis für diese Anschlusstechnik bildet das herkömmliche DSL. Die Vorgabe zur Entwicklung von ADSL war ja ohnehin eine bereits existierende Telefonanschlussleitung nicht verändern zu müssen. Dabei war es das Ziel, dass beim Surfen im Internet kein Telefonat über einen Festnetzanschluss in irgendeiner Art und Weise gestört werden soll. Das wichtigste aber wohl ist, dass die verschiedenen (asymetrischen) Forderungen der Kunden nach mehr Empfangs- und Sendebandbreite erfüllt werden.

Ein Einsatz von ADSL Anschlussleitungen kann erfolgen bei analogen (POTS) und digitalen (ISDN) Telefonanschlüssen. Es gibt bei POTS / ISDN Anschlüssen Frequenzen in Bereichen, die nicht verwendet werden können, um zu telefonieren. Genau diese Frequenzbereich werden benutzt bei der ADSL Technik. Jedoch ist auch eine größere Dämpfung in der Leitung zu beachten, wenn sich die Entfernung zu einer Vermittlungsstelle erhöht. So kommt es auch zu einer geografisch begrenzten Verfügbarkeit von ADSL. Zu den Funktionsprinzipien beim ADSL zählen die Fouriertransformation, und auch das Frequenzmultiplexverfahren. In einem ADSL Modem ist ein Analog-Digital Wandler integriert. Zudem ist auch noch ein digitaler Signalprozessor eingebaut, der die Fouriertransformationen der jeweiligen Frequenzen berechnen soll.

ADSL

ADSL ©iStockphoto/callum bennetts

In der Bundesrepublik Deutschland werden die Daten auf 4,3125 kHz Bändern übertragen. Nachdem aber Telefonleitungen nur für eine Bandbreite von 1 MHz vorgesehen sind, kann es zu schlechter Leitungsqualität kommen. Deshalb wird die Leitung von einem Endgerät zur Vermittlungsstelle gemessen und für den Fall der Fälle werden manche Bänder „ausgeblendet“. Dies kommt vor, damit eine Dämpfung nicht zu groß wird oder wenn Reflexionen existieren.

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