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ATM

ATM steht für Asynchronous Transfer Mode. Es handelt sich dabei um eine Technik bei der Übertragung von Daten. Datenverkehr wird dabei in kleine Pakete geteilt, die eine Länge von 53 Byte haben und mit Hilfe von asynchronem Zeitmultiplexing übertragen werden. Die kleinen Pakete werden auch Zellen oder Slots genannt. Beim Ethernet erfolgt eine Übertragung der Daten mittels Pakete, deren Größe dynamisch ist. Die Technik der Pakete mit fester Größe hat den Vorteil, dass Daten effektiver weitergeleitet werden können. Dies geschieht mit dem Zell-Relay, das fast so wie Frame-Relay arbeitet und funktioniert.

ATM wurde ursprünglich als Netz Standard ins Leben gerufen und sollte synchrone Transporttechniken wie PDH oder auch SDH noch um weitere sinnvolle Leistungskomponenten ergänzen. ATM hilft dabei nicht nur bei der leitungsvermittelten Datenübertragung, sondern auch bei der Übertragung, die auf Paketen basiert wie beispielsweise IP und Frame-Relay. Bei Ethernet oder auch bei der TCP/IP Technik kann es dazu kommen, wenn zu viele Daten unterwegs sind, dass etwas unvorhersehbares passiert. Bei ATM hingegen ist es so, dass eine bestmögliche Bitrate, Jitter und auch Delay nahezu garantiert werden kann. Diese Eigenschaften werden auch als Qualitiy of Service bezeichnet. Das asynchron bei ATM bedeutet, dass ein Sender und ein Empfänger mit Taktraten arbeiten können, die sehr unterschiedlich sind.

ATM

ATM ©iStockphoto/Nerthuz

ATM wird besonders gern in der heutigen Zeit verwendet bei Rundfunk- und Sendeanstalten. Dabei kann Bildmaterial in realer Zeit über Glasfasernetze geschickt werden. Satelliten tragen dazu bei, dass im ATM Netz auch weitere Entfernungen zurückgelegt werden können. Es gibt so genannte Übergabepunkte, die sich auch einem En- und dem Decoder zusammensetzen.

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