Web
Analytics
Skip to main content

Bedrohung der Netzwerksicherheit

Das Grundbedürfnis der Menschen wird in Zeiten der Globalisierung und der damit verbundenen wachsenden Mobilität immer häufiger auf eine harte Probe gestellt. Bei einer gleichzeitig wachsenden Abhängigkeit von Unternehmen und Einrichtungen von der modernen Informations- und Kommunikationstechnik gilt Gleiches auch für die virtuelle Welt des Internets. Die weltweiten Kommunikations- und Verbindungsmöglichkeiten bieten vielen Unternehmen große Möglichkeiten neue Märkte zu erobern und gleichzeitig enorm wirtschaftlich zu agieren. Leider bedeuten entsprechende Netzwerke aber auch gleichzeitig eine wachsende Bedrohung und Verwundbarkeit für die Unternehmen. Die Folgen sind nicht selten massive wirtschaftliche Schäden. Die Ziele von potenziellen Angreifern in einem Netzwerk liegen in aller Regel entweder darin, Zugriff auf die, auf den Systemen gespeicherten Daten zu bekommen oder auf diesen Systemen unerlaubt Software zu installieren.

In dem Bereich der Installation werden die angegriffenen Systeme durch verschiedene Programmarten bedroht. So dient der sogenannte Port-Scan zum Auskundschaften fremder Rechner und Netzwerke. So erhält der Angreifer ein genaues Bild über den Zustand seines Ziels. Möglich ist es auch, von außen Zugriff auf verschiedene Dienste zu nehmen. So sind gerade auf vielen privaten Rechnern Server-Programme eingerichtet, von deren Existenz der Nutzer in der Regel kaum etwas ahnt. Über eine entsprechende Attacke auf solche Server können Angreifer Daten des Computers erhalten und diese gegebenenfalls sogar abändern.

Weit verbreitet sind auch sogenannte Remote-Exploits. Dabei werden Programmierfehler in regulär installierten Programmen genutzt, um einen bestimmten Programmcode zur Ausführung zu bringen. Ein Angreifer kann so im Grunde die vollständige Kontrolle über einen fremden Computer erlangen. Sogenannte Netzwerk-Würmer nutzen solche Remote-Exploits, um sich in kurzer Zeit auf möglichst vielen Computer zu verbreiten. Auch der Web-Browser ist ein beliebtes und lohnendes Ziel für Eindringlinge. Ist der Angreifer erst in das Netzwerk eingedrungen, kann er ohne große Mühe die Einstellungen des Browsers ändern, Zugangskennungen ausspionieren oder andere Programme installieren. Bei einem sogenannten Script-Angriff werden entweder schädliche Programme oder Schadscripte in die Ausführung von Webseiten eingebracht. Auch dabei ist es möglich, Zugangsdaten zu stehlen oder Webseiten zu ändern.

Besonders gefährlich für Unternehmen: Auch Datenbanken können so manipuliert werden. Auch ein sogenannter Man-in-the-middle-Angriff kann gerade im Unternehmensbereich fatale Folgen haben. Dabei setzt sich der Angreifer zwischen die Teilnehmer einer Kommunikation, um diese so zu belauschen oder gar zu manipulieren.

Top Artikel in Sicherheit in Netzwerken