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Definition Router

Router stehen für Netzwerkkomponente, die mehrere Computernetze koppeln. Ein Router analysiert Pakete eines Netzwerk-Protokolls, basierend auf die Layer-3-Informationen und leitet sie zum Zielnetz weiter.

Die Router arbeiten grundsätzlich auf Schicht 3 des OSI-Referenzmodells. Ein Router verfügt über Schnittstellen für jeden anzuschließenden Netz. Bei der Datenaufnahme bestimmt ein Router die Schnittstelle, die die Daten weiterleiten soll. Eine Routingtabelle gibt an, welches Netz über welchen Routeranschluss erreicht werden kann. Als Norm wird die Default-Route in der Routingtabelle eingetragen und für alle Zielnetze benutzt, deren keine anderen Eintrage in der Tabelle zur Verfügung stehen.

Von professionellen Router wird inzwischen auch ein Policy Based Routing beherrscht. Dabei wird neben dem Zielnetz auch der Dienst berücksichtigt.

DSL Router

DSL Router ©iStockphoto/James E. Hernandez

DSL- und WLAN-Router sind aus mehreren Komponenten kombiniert worden.
Ein ADSL-Modem und Router zusammen bilden einen ADSL-Router.
Die Router sind meistens unvollständig, weil sie als Systeme für den Internetzugang gedacht sind, die nur mit dem NAT-Routing und einem aktivierten PPPoE/PPPoA genutzt werden können.

Ein Router und Access Point werden zu einem WLAN-Router zusammengebaut. Das Routing zwischen WAN und WLAN kann nur über einen WAN-Port funktionieren.

Die meisten DSL-Router verfügen über die Firewall-Funktion und sind NAT-fähig. Diese Funktionalität wird als NAT-Firewall angegeben, auch wenn das Paketfilter das Schutzniveau nicht erreicht hat. Eine Port Forwarding Konfiguration lässt die Sperre umgehen, was bei einigen Peer-to-Peer- und VPN-Verbindungen unumgänglich ist. DSL-Router verfügen außerdem über die rudimentäre und dynamische Paketfilter. Diese DSL-Router werden meistens über Linux betrieben und enthalten keine Content-Filter. Iptables kommt dabei als Firewall zum Einsatz.

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