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Funktionsweise von TFTs

Die Erfindung des TFT-Displays kommt einer kleinen Revolution gleich, weil TFTs auf einer völlig anderen Technologie als die früheren Monitore beruhen. Beim klassischen Fernseher und Röhrenmonitor (CRT) wurde das Bild mit Hilfe eines Strahls auf die Bildröhre projiziert. Weil der Strahl das Bild enorm schnell abtasten musste, kam es stets zu einem Flimmern, auch wenn dieses vom menschlichen Auge nicht unbedingt wahrgenommen werden kann. Des Weiteren „strahlen“ Röhrenmonitore, was in gewisser Hinsicht auch medizinisch bedenklich ist.

Ein TFT-Display jedoch basiert auf einer völlig anderen Technologie: Die Bildfläche setzt sich aus sehr vielen Bildpunkten zusammen, die allesamt einzeln angesprochen werden können. Durch das Ansprechen einzelner Bildpunkte (die auch als Pixel bezeichnet werden) ist es möglich, Bildinhalte darzustellen. Wenn beispielsweise ein Bildpunkt in der oberen Hälfte des Displays seine Farbe ändern soll, so wird er von der Monitorelektronik auf direktem Wege angesprochen. Ein Kathodenstrahl ist somit nicht mehr erforderlich, was gleichzeitig dazu führt, das ein TFT-Display auch nicht flimmern kann.

Trotz dieser neuen Technologie kann ein TFT-Display auch an älteren PCs betrieben werden. Die meisten Geräte verfügen sowohl über einen analogen wie auch einen digitalen Signaleingang. Der Monitor befindet sich in der Lage, das analoge Signal in digitale Daten umzuwandeln und somit Bildinhalte anzuzeigen. Neuere Computer und Multimediasysteme verfügen über digitale Bildsignalausgänge, so dass der Monitor keine Signalumwandlung vornehmen muss. Je nach Gerät wird das TFT-Display entweder per DVI-Kabel oder HDMI-Kabel an die Bildquelle angeschlossen.

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