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GSM – Global System for Mobile Communication

Das Global System for Mobile Communication (GSM) kann als überaus erfolgreicher Schritt in der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik angesehen werden. So wurde GSM ökonomisch sehr erfolgreich und stellt mit seiner Modellarchitektur auch die Grundlage für Neu- und Weiterentwicklungen von Systemen dar. UMTS ist dahingehend ein ideales Beispiel, denn es setzt auf der Systemarchitektur des GSM auf. Bei GSM handelt es sich um eine europäische Entwicklung eines weltweiten Standards. Dieser Standard, welcher durch die European Telecommunications Standards Organization (ETSI) spezifiziert wurde, umfasst weit mehr als 5000 Seiten.

Die vorrangige Zielsetzung bei der Entwicklung dieses Standards lag darin:

– Schaffung einer universellen Erreichbarkeit durch Mobilität der Kommunikationsendgeräte
– intelligente und integrierbare Funktionen zur Unterstützung dieser Mobilität
– Benutzerlokalisierung
– Benutzeridentifizierung
– Benutzerauthentifizierung
– Verwaltung der mobilen User

In den Jahren 2001/2002 wurden das GSM-System schon in über 150 Drittländer eingeführt. Damit telefonierten zu dieser Zeit schon mehr als 500 Millionen Menschen in ca. 450 Netzen mittels der GSM-Technik. Natürlich findet der größte Teil der Kommunikationen im Festnetzanteil der GSM-Technik statt. Hierbei werden die einzelnen Basisstationen miteinander verbunden.

GSM Empfang

GSM Empfang ©iStockphoto/nensuria

Es existieren 3 wichtige Frequenzbänder des GSM:

– 900 MHz
o Einsatzort Asien und Europa
o Bezeichnung GSM 900
– 1800 MHz
o Einsatzort Afrika, Australien, Amerika, Asien, Europa
o Bezeichnung GSM 1800 (Digital Cellular System)

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– 1900 MHz
o Einsatzort Amerika
o Bezeichnung GSM 1900 (Personal Communication System)


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