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VoIP Anbieterauswahl – Hinter die Kulissen geschaut

Als Privatanwender sind Hintergründe zu VoIP-Anbietern vielleicht nicht interessant, Hautsache günstig und gut soll er sein. Als Techniker oder Unternehmen interessiert man sich aber oft, mit welchem Partner man zusammenarbeitet.

Nun, es gibt viele kleine VoIP-Anbieter. Diese bestehen dann meist nur aus 1-10 Mitarbeitern. Mehr braucht man fast auch nicht. Sie setzen dann auf die Open Source Telefonanlage Asterisk, welche auf Linux-Basis arbeitet. Anhaltspunkt ist z.B. die Unterstützung des IAX-Protokolls, weil das die hauseigene Signalisierung von der Asterisk ist (Inter Asterisk eXchange). Wird der Anbieter etwas größer, setzt er schon SER als SIP-Proxy ein und ggf. nur die Asterisk als VoiceMail-Server. SER ist zwar auch Open Source, aber für Carrier und viel Traffic ausgelegt und eine reine Vermittlung der Signalisierung, routet also keine Sprachdaten.

Die meisten VoIP-Anbieter arbeiten mit Festnetz-Carriern zusammen. Darüber wickeln sie ihre Gespräche ins deutsche und internationale Festnetz ab. Telefonica, BT, Colt oder Versatel sind dann die Namen. Dort werden dann auch die Rufnummern selbst geschaltet, das kann ein VoIP-Anbieter in der Regel nicht selbst.

Die „besseren“ VoIP-Anbieter setzen dann im Gegensatz zur Asterisk oder SER auf die NGN-Technik (Next Generation Networks). Die Gateways und Softswitche sind dann aber auch teurer, bieten ihnen aber viel. Solche Anbieter müssten aber Investoren haben.

VoIP

VoIP ©iStockphoto/barisonal

Es gibt auch Wiederverkäufer am deutschen Markt. Je weniger ein VoIP-Anbieter selbst machen will, desto mehr kauft er als Dienstleistung ein. Der Markt verteilt sich eigentlich auf Telefonica (die großen, wie 1&1 oder AOL) und BT oder in der Klasse darunter auf toplink-plannet (z.B. Lycos), outbox oder DNS:NET.

Das soll mal als ersten Einblick hinter die Kulissen genügen.

VoIP Anbieterauswahl:

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