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IEEE 802.11

IEEE 802.11 ist ein Funkstandard für drahtlose Lokale Netzwerke (WLAN-Netzwerke), der vom international tätigen Institute of Electrical and Electronis Engineers (IEEE) festgelegt und beschrieben wurde. Das IEEE ist eine weltweite, gemeinnützige, technische Berufsorganisation mit mehr als 380.000 Mitgliedern, die rein ehrenamtlich organisiert und geführt ist.

Der ursprüngliche Standard 802.11 nutzt die lizenzfreie Funkfrequenz im Bereich von 2,4 bis 2,485 GHz und bietet einen Datentransfer von maximal 2 MBit/s. Eine Verbindung der verschiedenen Teilnehmer kann dabei mit(Infrastruktur-Modus) und ohne(Ad-hoc-Modus) Basisstation erfolgen.

Vorteile der benutzten Funkfrequenz sind die Gebührenfreiheit, die hohe Verbreitung und die damit geringen Kosten für die Endgeräte. Die hohe Verbreitung kann aber auch von Nachteil sein, die Frequenz wird mit anderen Geräten, wie z.B. Babyphones und Mikrowellenherden geteilt. Ein störungsfreier Betrieb ist derzeit nur auf drei Kanälen möglich, womit die Zahl der gleichzeitig überlappenden Funknetzwerke ebenfalls beschränkt ist. Möglichen Datenkollissionen begegnet der 802.11 Standard durch den Zwang zum konkurrierenden Zugriff nach dem CSMA/CD-Protokoll, bei dem nach gleichzeitigem Senden von Daten das Endgerät den Vorzug bekommt, welches als erstes das Senden wieder aufnimmt.

IEEE

IEEE ©iStockphoto/Artush

Der ursprüngliche Standard 802.11, der seit 1997 existiert, ist heute von den Nachfolgestandards (z.B. 802.11b, 802.11g) abgelöst und wird nur noch vereinzelt genutzt.

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