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IPv6

Das Internet konnte sich in den letzten Jahren zu einem globalen Massenmedium entwickeln. Viele verschiedene Technologien und Ereignisse haben in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle gespielt. Zum einen wurden die Bandbreiten der Internetanschlüsse immer schneller und die Preise sanken mindestens genauso rasch. Dies hatte zur Folge, dass immer mehr Menschen auf der ganzen Welt das Internet entdeckten. Die Webprojekte wurden zudem auch immer interessanter, weil immer mehr Interaktivität mit dem Benutzer eingebaut werden konnte. Diese rasante Entwicklung führte zu einer massiven Steigerung der Anzahl der Rechnernetze und Server rund um den Globus. Unzählige Rechenzentren wurden eingerichtet und die Infrastruktur des Internets massiv ausgebaut.

Um im Internet surfen zu können, benötigt jeder Nutzer eine eindeutige Identifikation. Dies wird mittels einer IP Adresse erreicht, die zurzeit hauptsächlich in der Version 4 – IPv4 – vorliegt. Alle Rechner, die mit dem Internet verbunden sind, haben eine dieser Adressen, die im gesamten Internet nur einmal vergeben werden darf. Erst nachdem die Verbindung getrennt wurde, darf die IP Adresse wieder einem anderen Nutzer zugewiesen werden. Die IPv4 liegt als 32-stellige binäre Zahl vor. Somit stehen und insgesamt 2 hoch 32 Adressen zur Verfügung, also ca. 4,3 Milliarden Stück. Von diesen Adressen werden viele Adressräume für bestimmte spezielle Zwecke reserviert, zum Beispiel die privaten Netzwerke. Die Konsequenz dieser Verteilung ist, dass wir heute an einem IP-Adressen Mangel leiden, der ein weiteres Wachstum des Internets erschweren könnte. Aus diesem Grund haben sich die IT-Spezialisten ein neues System überlegt – IPv6.


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