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Multimedia-Card und Secure-Digital-Format

Die Multimediakarte stammte von einem Tochterunternehmen des Siemens-Konzerns in Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen SanDisk. Hier hat man auf die bewährte Flash-Technologie zurückgegriffen und einen integrierten Controller entwickelt. Die Größe dieser Karte misst 24 x 32 x 1,4 Millimeter und das Speichervolumen beträgt bis zu vier Gigabyte. Mit 2,5 Megabyte pro Sekunde als Übertragungsrate landet diese Karte im Mittelfeld. Hauptsächlich findet sie Verwendung in Digitalkameras, Handys und PDAs. Die MMC lässt sich zudem auch in Geräten betreiben, die grundsätzlich für SD-Karten entwickelt wurden. Zu beachten ist jedoch, dass SD-Karten nicht in reinen MMC-Steckplätzen genutzt werden können.

Der neue Standard der MMC sieht höhere Übertragungsraten vor, um weitere Einsatzmöglichkeiten zu erschließen. Zu dieser Familie zählen unter anderem auch die RS-MMC, die deutlich kleiner ist und in Mobiltelefonen eingesetzt wird. Noch kleiner als dieses Format ist die Multimedia Card micro, die mit 12 x 14 x 1,1 Millimeter kaum größer als eine Fingerkuppe ist. Dieses kleine Medium besitzt die gigantische Kapazität von vier Gigabyte und bis zu zehn Megabyte pro Sekunde an Übertragungsgeschwindigkeit.

Die Secure Digital Memory Card (SD Memory Card) basiert auf der Multimedia Card und wurde 2001 von SanDisk entwickelt. Neu ist die Unterstützung des Digital Rights Management, welches bestimmte Inhalte vor unbefugtem Zugriff schützen kann. Ein integrierter Controller verwaltet die Ein- und Ausgänge dieser Karte. Sie ist 32 x 24 x 2,1 Millimeter groß und kann bis zu 32 Gigabyte an Daten verwalten. Die mobilen Einsatzgebiete haben es nötig gemacht weitere kleinere Varianten zu entwickeln. Dazu zählen die microSD-Karte und die miniSD.


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