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Nachfolger des Thinkpad Edge E520

Die Nachfolger der erfolgreichen Thinkpad Edge E520 aus dem Hause Lenovo zeigen sich im Einzelhandel. Der chinesische Hersteller setzt nun bei einigen Modellen auf Intels Ivy Bridge und modernisiert entsprechend auch die Schnittstellenauswahl. Ebenfalls neu ist die dedizierte Grafiklösung von Nvidia.

Auch nach der Übernahme der IBM-Notebooksparte durch Lenovo vor einigen Jahren erfreuen sich die Thinkpad-Notebooks großer Beliebtheit. Nicht nur bei Businesskunden sondern auch bei Privatverbrauchern gelten die Geräte noch immer als gute Wahl. Unter dem Label Thinkpad Edge bietet Lenovo nun seit kurzem auch günstige Einstiegsmodelle unter dem Thinkpad-Label an. Diese verfügen zwar nicht über alle Eigenschaften der teuren Topmodelle, vereinen aber dennoch eine überdurchschnittlich hohe Verarbeitungsqualität und einen annehmbaren Preis. Für 899 Euro beispielsweise bietet Lenovo ein Modell mit Ivy-Bridge-Quadcore, dedizierter GPU und recht hoher Displayauflösung an.

Nachfolger des Thinkpad Edge E520: Lenovo überarbeitet einige Thinkpad Edge Notebooks

Nachfolger des Thinkpad Edge E520: Lenovo überarbeitet einige Thinkpad Edge Notebooks Bild: Lenovo

Mit dem Intel Core i7-3612QM verbaut Lenovo einen schnellen Vierkernprozessor der aktuellsten CPU-Generation. Der Standardtakt beträgt 2,1 Gigahertz, per Turbo schaltet die CPU auf bis zu 3,1 Gigahertz hoch. Hyperthreading ist ebenfalls integriert, so dass im Systemmanager acht Rechenkerne angezeigt werden – einige Anwendungen profitieren zudem spürbar von den vier virtuellen Kernen. Von den beiden Speicherslots ist nur einer mit einem 4-GB-Modul belegt, allerdings gibt es auch Konfigurationen mit mehr RAM, notfalls lässt sich der Speicher günstig nachrüsten. Die Festplatte ist 750 Gigabyte groß und wird von einer 16 GB kleinen mSATA-SSD aus dem Hause SanDisk unterstützt – eine Konfiguration mit Intels SSD-Caching liegt nahe.

Für die Grafik zeigen sich gleich zwei Chips verantwortlich: Bei geringer Last und bei der Wiedergabe von Videos arbeitet Intels in die CPU integrierte HD4000 und hilft so aktiv beim Stromsparen. Werden 3D-Anwendungen gestartet, schaltet sich Nvidias dedizierter Grafikchip GT 630M mit 2 Gigabyte Video-RAM hinzu. Leider hat Nvidia bei diesen Chips für große Verwirrung gesorgt, da es die 630M in mehreren Versionen sowohl mit alter Fermi-Technik als auch mit moderner Kepler-Architektur gibt. Lenovo hat sich für das langsamere Fermi-Modell entschieden. So kommt der GF108-Chip mit 96 Shadereinheiten und DDR3-RAM zum Einsatz.

Das 15,6 Zoll große Display des Topmodells löst mit 1600 x 900 Pixeln auf und ist matt ausgeführt. Da auch die Displayhelligkeit entgegen den Vorgängermodellen angestiegen ist, lässt es sich damit auch auf der Terrasse oder dem Balkon arbeiten ohne dass die Sonne stören würde. Im Internet bleibt der Rechner dabei dank Intels BGN Centrino Wireless-N 2230, einem WLAN-Modul für maximal 300 Megabit pro Sekunde mit integriertem Bluetooth 4.0 und Support für Wireless Display.

Bot das E520 als Vorgängermodell noch USB 2.0 und eSATA kommt das E530 mit USB 3.0 daher. Der nur noch selten genutzte eSATA-Port gehört damit allerdings der Vergangenheit an. Der USB-3.0-Port auf der rechten Gehäuseseite lässt sich als „Always On“ konfigurieren, so dass Smartphones und Tablets auch bei heruntergefahrenem Notebook geladen werden können.

Als Betriebssystem setzt Lenovo wie gewohnt auf Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version. Datenträger dafür liegen nicht bei, dafür aber eine leere CD und vier DVD-Rohlinge zum Erstellen der nötigen Recovery-Datenträger. Die Akkulaufzeit fällt mit bis zu 5 Stunden bei geringer und maximal 2 Stunden mit hoher Last gut aus. Ein optional erhältlicher 9-Zellen-Akku erhöht diesen Wert aber spürbar.

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