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Netgear Smart Home

Netgear träumt auf der CES öffentlich vom „intelligenten Heim“ und plant, in 15 bis 20 Jahren jedes elektrische Gerät mit dem Internet zu verbinden.

Als Hersteller von WLAN-Lösungen kennt sich Netgear durchaus mit Funkverbindungen aus. Entsprechend sollen, wenn es nach Netgear geht, in 15 bis 20 Jahren alle Haushaltsgeräte per Funk mit dem Internet verbunden und via App steuerbar sein. Netgears CEO Patrick Lo erwähnt in diesem Zusammenhang, dass aktuell weniger als 1% der Häuser sogenannte Smart Homes sind – die Aufgabe von Netgear sehe er nun darin, das auf auch auf die restlichen 99% auszudehnen.

So präsentiert Netgear auf der CES zahlreiche neue Produkte, die sich in Zukunft auch für die Hausautomatisierung nutzen lassen. Kernstück einer Wohnung solle dabei ein WLAN-Router mit integriertem Modem sein. Der neue Gigabit-Router DG6200 beispielsweise verfügt über Modems für Glasfaser- und Kabelanschlüsse sowie für ADSL2+ und fast schon antik anmutende Wählleitungen. Zwischen den Zugangstechniken kann „on the fly“ gewechselt werden, die Netzwerkkonfiguration bleibt für den Nutzer erhalten. Der DG6200 kann wie jedes aktuelle Oberklassegerät ein Gast-WLAN aufspannen – damit Gäste sich aber keine komplizierten Codes merken und über fummelige Handytastaturen eingeben müssen, kann der Router QR-Codes, die der Besucher mit seinem Endgerät nur abfotografieren muss. Ein USB-Port am Router ermöglicht zudem Cloudfunktionen, da ein dort angeschlossenes Speichergerät seine Daten auch ins Internet einstellen kann.

WLAN-Funktionen bietet der DG6200 sowohl herkömmlich im 2,4-GHz-Netz nach 802.11b/g/n als auch via 802.11ac mit 867 Megabit pro Sekunde und 5 Gigahertz. Um die Reichweite im heimischen Netz zu erweitern, stellt Netgear einen weiteren Repeater vor: Der WN3500RT arbeitet ebenfalls sowohl mit 2,4 als auch mit 5 GHz und ist klein genug um an einer freien Steckdose Platz zu finden. Ebenfalls vorhanden ist eine Netzwerkdose für kabelgebundene Endgeräte und ein USB-Anschluss um beispielsweise einen Drucker im Netzwerk freizugeben. Praktisch: Ein 3,5mm Klinkeneingang überträgt Musik ins Netzwerk, wo sie von DLNA- und AirPlay-kompatiblen Endgeräten abgespielt werden kann. Der Repeater soll für etwa 90 Euro angeboten werden.

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