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Netgear WGR614GR

Netgear, einer der großen Hersteller im WLAN-Zubehörbereich und in fast jedem Elektronikmarkt prominent vertreten, steht für bezahlbare und zuverlässige Netzwerkhardware. Beim Netgear WGR614GR handelt es sich allerdings um ein etwas älteres Modell, dem einige mittlerweile zum Standard gehörende Funktionen fehlen.

Die Bezeichnung Netgear WGR614GR dürfte zahlreichen Elektronikkaufhaus-Besuchern bekannt vorkommen. Unter diesem Namen aber mit stetig wechselndem Innenleben verkauft Netgear schon seit einiger Zeit DSL-Router. Doch selbst bei den aktuellsten Inkarnationen des WGR614GR handelt es sich nur um vergleichsweise langsame Modelle für den älteren 802.11g-Standard mit maximal 54 Megabit pro Sekunde Datenübertragung. Doch eines muss man dem Gerät lassen: Die von ihm beherrschten Funktionen sind ausgereift und die Übertragungsgeschwindigkeit bewegt sich am oberen Ende der von „G“-Routern gewohnten Leistungen.

Netgear WGR614GR

Netgear WGR614GR Bild:Netgear

An Sicherheitsfunktionen unterstützt der Router alle wichtigen Standards wie WEP, WPA und WPA2. Allerdings verschlüsselt Netgear die WLAN-Verbindung nicht serienmäßig vor, der Anwender muss hier also auf jeden Fall selbst Hand anlegen. Zudem fehlt dem Router eine WPS-Funktion, mit der sich eine sichere Verbindung auf Knopfdruck einrichten ließe. Praktisch ist hingegen der sehr niedrige Energiebedarf des Netgear WGR614GR, nur etwa 2,3 Watt genehmigt sich der Router aus der Steckdose, moderne Feature-Monster kommen oft auf das vierfache.

Kabelgebunden lassen sich vier Rechner mit maximal 100 Megabit pro Sekunde anbinden, der schnelle Gigabit-Standard fehlt dem Router. Auch der für den Anschluss von DSL- und Kabelmodems vorgesehene WAN-Port bringt es auf nur maximal 100 Megabit pro Sekunde, für sehr schnelle Anschlüsse sollte daher besser ein aktuelleres Gerät gewählt werden. Ein DSL-Modem ist nicht integriert und wird daher separat benötigt. Ebenfalls nicht vorhanden ist ein USB-Anschluss und eine Medienserver-Funktion. An den Netgear WGR614GR lassen sich daher weder USB-Festplatten noch Drucker anschließen und im Netzwerk freigeben,

Punkten kann der Hersteller hingegen mit der Bedienoberfläche. Das Menü ist nicht nur deutschsprachig – selten bei preiswerten Modellen – sondern auch leicht zu benutzen und auch für Einsteiger verständlich aufgebaut. Ein praktischer Setup-Wizard übernimmt dabei die Ersteinrichtung, so dass der Router sehr schnell Einsatzbereit sein dürfte.

Selbstverständlich bietet der Router eine SPI-Firewall, einen DHCP-Client und die Möglichkeit, einzelnen Rechnern auf Basis der MAC-Adresse den Zugang ins Netz zu gewähren oder eben allen nicht explizit zugelassenen Rechnern den Zugang zu verwehren.


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