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Router – Was Sie wissen sollten

Internet-Router, oft auch als DSL-Router oder schlicht Router bezeichnet, finden sich mittlerweile in fast jedem Haushalt. Dabei galt die Netzwerktechnik, auf der Router basieren, noch als geheimnisvolle und arbeitsintensive Kunst für Informatiker und Technikfans. Moderne Betriebssysteme wie Windows XP, Windows 7, MacOS und auch Linux haben das Image der frickeligen Heimvernetzung aber glücklicherweise nachhaltig verbessern können. Zudem besitzt mittlerweile jeder verkaufte Computer und sogar viele Mobiltelefone grundlegende Netzwerkfähigkeiten, so dass keine zusätzliche Hardware angeschafft und installiert werden muss.

Auch das allgegenwärtig gewordene Internet ist Schuld an der Verbreitung von heimisch Netzwerken – denn um ein solches handelt sich die Verbindung zwei Rechner via Router. Seit der preisgünstigen und massenhaften Verfügbarkeit von DSL-Internetzugängen (sowie den technologisch verwandten Zugangtechniken per Fernsehkabel, Satellit oder Mobilfunk) wird der Haushalt selbst zum Teil eines großen Netzwerkes – des Internets. Ein Router ist zum Empfang von Internetdaten allerdings nicht zwingend nötig, es reicht auch ein DSL-/Kabel-/Mobilfunkmodem und ein Kabel zum Computer. Diese simple Lösung hat allerdings Nachteile: Es kann ohne umständliche Softwarebasteleien nur jeweils ein Rechner ins Internet, zudem nur unkomfortabel per Kabel und ohne Schutzfunktionen durch Firewallfunktionen wie sie jeder moderne Router bietet.

Router

Router ©iStockphoto/Khuong Hoang

Ein Router ist dabei im Prinzip auch nur ein zwischengeschalteter PC, der die Internetverbindung mit einmalig eingegebenen Zugangsdaten mittels eines Modems herstellt und dann an alle angeschlossenen Computer verteilt. Diese Verteilung kann je nach Modell kabelgebunden oder kabellos stattfinden. Zudem bieten Router grundlegende Schutzfunktionen, sowohl für die angeschlossenen Computer mittels NAT-Firewall als auch für die WLAN-Verbindung mit einer WLAN-Verschlüsselung. Die einmalige Einrichtung ist dabei zumeist recht bequem gelöst, anschließend muss der Router nicht mehr angefasst werden. Doch auch wenn viele Modelle sich leicht einrichten lassen, schwarze Schafe gibt es dennoch – und auch beim Funktionsumfang zeigen sich teils große Unterschiede zwischen den einzelnen Routermodellen. So bieten einige Router sogar umfangreiche Telefoniefunktionen. Sie ersetzen Telefonanlagen, Anrufbeantworter und sogar Faxgeräte sowie DECT-Basisstationen. Per USB lassen sich Speichermedien an den Router anschließen und im Netzwerk – sowie auf Wunsch oft sogar im gesamten Internet – freigeben. Auch Drucker lassen sich an einige Router per USB anschließen und somit von jedem PC im Haushalt, per WLAN sogar kabellos, nutzen.

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