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Rückprojektion

Die Rückprojektion zählt noch zu einer weit verbreiteten Technologie, die in Fernsehgeräten eingesetzt wird. Hierbei werden Bilder erzeugt, die dann auf die Rückseite einer Mattscheibe projiziert werden. Dadurch entsteht auf der anderen Seite der Mattscheibe ein Bild. Der Sinn und Zweck dieser Art der Bilddarstellung zeigt sich zum Beispiel bei großen Konferenzen. Der Redner oder Moderator positioniert sich in der Regel vor der Leinwand.

Wenn nun die Projektion von vorne kommt, dann besteht die Gefahr, dass der Redner in das Präsentationsbild abgebildet wird und ein Schatten entsteht. Wenn nun das Projektionsbild von hinten auf die Leinwand trifft, dann kann sich der Redner frei davor bewegen. Auch beim normalen Fernsehgerät – dem Röhrenbildschirm – wird dieses Prinzip angewandt. Neuere Beamer Generationen beschäftigen sich auch zunehmend mit diesem Thema und bieten entsprechende Lösungen an. In verschiedenen Filmproduktionen setzt man ebenfalls auf diese Technologie, um Illusionen einer Realität erzeugen zu können.

Es gibt auch neuere Fernsehgeräte, die mit dieser Technologie entwickelt wurden. In der Regel sind diese deutlich günstiger als Plasmafernseher und können ebenfalls die gute Qualität der HDTV-Bilder anzeigen. Der Stromverbrauch dieser Fernseher ist im Vergleich zu anderen Geräten relativ gering. Der Aufbau eines solchen Gerätes ist sehr simpel. Im Sockel befindet sich ein Videoprojektor, der die empfangenen Signale verarbeitet und seitenverkehrt auf ein Spielgelsystem abbildet.

Der Spiegel ist oberhalb des Projektors angebracht und zwar in einem Winkel von 45 Grad. Dieser Spiegel gibt die Lichtstrahlen weiter an die Mattscheibe, die aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt wurde. So wird das Bild für den Zuschauer angezeigt. Jedoch wären nach diesem System die Randbereiche weniger ausgehellt, als das Zentrum der Darstellung. Um diesem Umstand Herr zu werden hat man hinter der Mattscheibe eine Fresnellinse installiert, die diese Nachteile ausbügelt. Da dieses komplexe System viel Platz benötigt sind diese Fernsehgeräte in der Regel größer und tiefer, als gleichwertige Produkte anderer Bauart.

Der eingesetzte Videoprojektor basiert auf einer der drei häufigsten Projektionstechniken, entweder dem Röhrenprojektor, dem DLP-Projektor oder einem LC-Projektor. Ein Röhrenprojektor nutzt Elektronenröhren als Lichtquellen, die das Licht direkt auf eine Leinwand projizieren. Die Farben können hier besonders natürlich dargestellt werden und auch die Kontraste sind sehr scharf. Der DLP-Projektorchip wurde von Texas Instruments entwickelt und besteht aus Spiegeln, die mit Hilfe einer Lichtquelle ein Bild projizieren können. Die LC-Projektoren funktionieren vom Prinzip her ähnlich wie die klassischen Dia-Projektoren. Statt eines Dias wird das Bild allerdings von einem kleinen Display erzeugt.

Diese Geräte bieten viele Vorteile und sind gerade wegen ihres günstigen Preises sehr attraktiv. In Sachen Qualität können sie ebenfalls überzeugen und sind in jedem Fall eine gute Wahl.

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