Web
Analytics
Skip to main content

SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset

Mit dem Siberia v2 entsendete Steelseries den Nachfolger eines beliebten Vorgängermodelles in die Sphären potentieller Käufer, wobei gerade das hier in Rede stehende weiße Modell neben gutem Klang auch mit einer ansprechenden Optik aufwarten und auf sich aufmerksam machen wollte. Hierzu sollte in erster Linie der prägnante visuelle Kontrast zwischen den Farben Weiß und Schwarz dienen, die im Siberia v2 miteinander verkoppelt sind. Die folgenden Zeilen widmen sich den Eigenschaften des Headsets näher und versuchen zu ergründen, ob Steelseries mit dem Siberia v2 Full-Size Headset die selbst gesteckten Ziele erreicht hat.

Als durchaus brauchbare Zugabe, die im Lieferumfang enthalten ist, erweist sich das beigelegte Verlängerungskabel. Die Verbindung des Headset zu PC, Fernseher oder sonstigem Ausgabemedium kann mit seiner Hilfe auf durchaus nennenswerte Ausmaße (d.h. auf exakt drei Meter) erweitert werden. Ohne jene Beigabe beläuft sich die Länge des Kabels am Headset jedoch auf lediglich einen Meter, was allerdings bewusst so konstruiert worden ist. Damit soll dem lästigen Kabelgewirr vorgebeugt werden, das sich bei anderen Modellen mit längeren Verbindungsschnüren nur allzu oft unfreiwillig einstellt. Alle Kabel sind übrigens mit solidem Kunststoff ummantelt und erwecken durchaus den Eindruck hochwertiger Verarbeitung.

SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset

SteelSeries Siberia v2 Full-Size Headset Bild:Steelseries

Die Muscheln des Hörers sind mit einem Bezug aus Kunstleder versehen, der kaum Staub anzieht und im Gegensatz zu echtem Leder leicht zu reinigen und für Verfärbungen und Flecken weitaus weniger anfällig ist. Ferner liegen die Hörer mit einem Durchmesser der Lautsprecher von 5 cm umschließend an den Ohrmuscheln, ohne dabei Druck auszuüben oder zu eng gebaut worden zu sein. Trägt man das SteelSeries Siberia v2 über etliche Stunden hinweg, können sich jedoch Schweißbildungen ansammeln, da das Kunstleder im Vergleich zu seinem natürlichen Pendant freilich nicht atmungsaktiv ist.

Das Mikrofon des Sets kann nicht abmontiert werden, sondern ist untrennbar an die Kopfhörer gekoppelt. Möglich ist es indes, den Sprachübermittler in die linke Hörmuscheln zu drücken, wo er nahezu vollständig verschwindet. Befindet sich das Mikro hingegen im Einsatz, so kann es dank des flexiblen Armes in jede denkbare Position verbracht werden und zeichnet sich insoweit durch höchstmögliche Beweglichkeit aus. Ein- und ausschalten lässt es sich übrigens über den Schieberegler der robust und stabil verarbeiteten Fernbedienung, die in guter Griffnähe am Kabel befestigt ist.

Bezogen auf das eigentliche Klangbild fällt auf, dass die Bässe im Grenzbereich zu leichter Übersteuerung neigen. Dies tritt vor allem dann auf, wenn das Klangbild durch „digitale Upper“ vermeintlich verbessert werden soll. Ansonsten lässt sich aber konstatieren, dass die einzelnen Komponenten des Sounds gut ausdifferenziert sind und mitnichten in einem Einheitsbrei untergehen. Spielt man zum Beispiel einen Ego-Shooter, so ist das Feuergefecht, das einem entgegenschlägt, durchaus facettenreich. Man nimmt Salven des feindlichen Maschinengewehrs ebenso wahr wie pfeifende Raketen oder donnernde Granaten. Eingebunden werden diese verschiedenen Eindrücke in ein räumlich gut strukturiertes Klangbild.

Jedoch sind auch Filme mit dem SteelSeries Siberia v2 ein ansprechendes Erlebnis. Dies ist nicht nur mitten in den Action-Sequenzen, sondern auch bei leiseren Tönen und Dialogen garantiert. Hört man mit dem Headset Musik, gibt es ebenso wenig Anlass zur Beschwerde. Vor allem elektronische Klänge werden makellos wiedergegeben.

Top Artikel in Headsets