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Vigor 2600VG

Die Vigor 2600V-Serie von DrayTek ergänzt, wie der Zusatz „VG“ evt. schon erahnen lässt, den bekannten DSL Router Vigor 2600 um die Möglichkeit zur Internet Telefonie (Voice over IP). So lassen sich vorhandene DSL Zugänge, die über eine hohe Bandbreite verfügen sollten, optimal nutzen und auch Kosteneinsparungen durch die nicht oder nur gering anfallenden Kosten der Internet Telefonie erzielen. Der Vigor verfügt über einen so genanten vier Port Switch, was bedeutet, dass sich insgesamt 4 Rechner bzw. Netzwerkkarten mit einer Geschwindigkeit von 10 bzw. 100 MBit anschließen lassen.

Der Router lässt sich mit einem DHCP-Server betreiben, was bedeutet, dass die IP Adressen für die verbundenen Computer in einem definierbaren Bereich automatisch vergeben werden. Für den weniger versierten Nutzer entfällt somit die Einrichtung der Zugangsdaten für den Router. Ein integrierter DNS Cache (Domainnameserver Speicher) und Proxy (Speicherung von bereits besuchten Internetadressen) reduziert die genutzte Bandbreite und ist bei Nutzung einer so genannten Volumenflatrate sinnvoll. Außerdem wird somit die Ladezeit von Websites verbessert, da die Seiten nicht jedes Mal neu geladen werden müssen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit ein Virtuelles LAN einzurichten, was bedeutet, dass über die Netzwerkausgänge verschiedene Rechner ein abgeschottetes Netzwerk betreiben können. Hierbei können Daten dann z.B. nur zwischen Rechner A und Rechner B ausgetauscht werden. Andere Rechner, die ebenfalls an den Router angeschlossen sind, haben jedoch keinen Zugriff, solange sie nicht in das Netzwerk integriert sind. Es besteht auch die Möglichkeit der Bandbreitenbegrenzung für per Netzwerkkabel angeschlossene Rechner, was z.B. dann sinnvoll ist wenn einzelne Nutzer extensiv Dateien aus dem Internet herunterladen.

Vigor 2600VG

Vigor 2600VG Bild:DrayTek

Das Wireless Lan Funknetwerk ist auf den Standard IEEE 802.11g ausgelegt, verfügt jedoch über eine Rückwärtskompatibilität zum älteren Standard IEEE 802.11b. Die Datenübertragung erfolgt, je nach Wohnsituation, Position des Routers und verwendeter Hardware auf Seiten des Computers mit einer Geschwindigkeit von bis zu 54 MBit pro Sekunde. Die Sicherheit wird mit der Möglichkeit zur Verschlüsselung über die Protokolle WEP und WPA, die mögliche Nutzung eines Radiusservers und der hiermit vorhandenen Nutzerauthentifizierung, dem Verbergen des Netzwerknamens SSID und einer MAC Authentifizierung gewährleitet. Bei letzterer muss die MAC Adresse, über die jede Netzwerkkarte, ob drahtlos oder mit Kabel, eindeutig identifizierbar ist, auf dem Router hinterlegt sein um einen Zugang zu erhalten.

Surfer die über einen Rechner aus dem Hause Apple verfügen, werden sich über die AppleTalk Bridge freuen, die Macintosh Rechner den Zugriff auf den Router und das Internet ermöglicht.

Die Telefoniefunktion wartet mit zwei Anschlüssen für analoge Telefone auf und ist zum SIP Standard kompatibel, der von den meisten VOIP Providern genutzt wird. IP Telefonaten wird eine höhere Priorität bei der Bandbreite eingeräumt, da selbige in Echtzeit abgewickelt werden müssen, während das Internet Protokoll auch Verzögerungen abfangen kann. Hier wird die Sprachqualität vor den schnellen Seitenaufbau gesetzt. Der Verbindungsstatus ist über den Router, der auch ein Telefonbuch für komfortable Kurzwahl beinhaltet, einzusehen.

Neben den o.g. Verschlüsselungsfeatures des integrierten WLan verfügt der Router auch noch über eine Firewall, die es ermöglicht gewisse Ports entweder zu blockieren oder freizuschalten. Auch ein Adressfilter, der die Möglichkeit bietet, bestimmte Wörter oder Phrasen zu blocken (z.B. Url darf nicht XXX enthalten, ansonsten wird der Zugriff verweigert) bietet der Router. Auch lassen sich gewisse Downloads und Webinhalte generell sperren.

Der Zugriff von außen, z.B. vom Arbeitsplatz auf den heimischen Rechner, wird dadurch ermöglicht, das ein DynDNS Server auf dem Router betrieben werden kann. Unter der Adresse dyndns.org kann eine Subdomain der Art IhrName.dyndns.org eingetragen werden. Der Router übermittelt dann immer automatisch seine aktuelle IP Adresse an den Server. Über die integrierte VPN Tunnels kann somit von außen auf das interne Netzwerk zugegriffen werden. Vorausgesetzt man hat die richtigen Passwörter und Logindaten.
Das Tüpfelchen auf dem i ist wohl der eingebaute Printserver, der es ermöglicht gemeinsam einen Drucker über den Router zu nutzen.

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