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VoIP: PC-zu-Telefon

Nachdem 1995 mittels Software ausschließlich PC-zu-PC-Kommunikation für eher PC-Freaks unter schlechter Qualität möglich war, entwickelten sich fortan so genannte Gateways, die einen Übergang vom Internet oder Intranets (IP) ins Telefonnetz (PSTN) schaffen konnten. Somit waren weitere Anwendungen möglich, nämlich PC-zu-Telefon, Telefon-zu-PC oder auch Telefon-zu-Telefon über das IP-Protokoll vermittelt.

Die Gateways (zu deutsch etwa „Tore“) waren zunächst H.323-Gateways, weil dieser Standard von der ITU-T 1996 der erste und einzige Standard auf dem Markt war. Die Gateways mussten dabei sowohl die Signalisierung (H.225, H.245) als auch die Sprachdaten (RTP-Pakete) von IP und paketbasiert auf ISDN (TDM-Technik, leitungsvermittelt) umsetzen.

VoIP

VoIP ©iStockphoto/Sacura14

Heute ist das alles ein bisschen anders. Zunächst hat sich gegenüber H.323 das SIP-Protokoll von der IETF auf breiter Front durchgesetzt und anschließend, ab dem Jahr 2004, gab es dann die ersten VoIP Provider in Deutschland. Über seinen DSL-Anschluss loggt man sich dabei in die Server des VoIP Providers ein. Dieser leitet die Gespräche dann zu anderen VoIP-Telefonen (was hier mit Telefon nicht gemeint ist) oder zu Carriern ins Festnetz weiter, um auf normalen PSTN-Telefonen (Public Switched Telephone Network) zu terminieren. Die Anwendung ist dabei PC-zu-Telefon, wenn auf Seiten des Anrufers ein Softphone verwendet wird und dabei mit Headset oder Mikrofon und Lautsprecher vom PC ausgehend telefoniert wird.

VoIP: PC-zu-Telefon

VoIP: PC-zu-Telefon ©TK

Aber auch Applikationen wie Skype ermöglichen heute PC-zu-Telefon Anwendungen. Skype als heutige Tochterfirma von Ebay bietet die Option Skype-Out, einem PrePaid-Dienst, bei der vom PC aus über die Applikation ins deutsche oder internationale Festnetz günstig telefoniert werden kann.

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